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Gravewurm / Suicidal Winds - From Conflict to Conquest (Split CD)
Metalspheres Info-Box

Genre

Old School Death Metal

Label

Time Before Time Records

Rezensent

Volker

Das polnische Mini-Label Time Before Time scheint ganz nach dem Motto vorzugehen, im weltweiten Underground nach Bands zu suchen, die Death Metal in seiner puristischsten Form spielen und mit jeder Form von Modernit�t so viel zu tun haben wie AC/DC mit progressiver Gitarrenarbeit. So ist hier eine us-amerikanisch / schwedische Split CD zustande gekommen, die zwei sehr unterschiedliche Bands pr�sentiert, an denen doch gleichwohl die letzten 15-20 Jahre bemerkenswert spurlos vorbeigegangen sind.

Die Amerikaner Gravewurm er�ffnen und machen sich direkt zu meinen Favoriten. Sie heissen �brigens wirklich so und offenbar auch freiwillig, denn als die weitaus bekanntere Keyboard Black Metal Truppe aus S�dtirol als ann�hernder Namensvetter gegr�ndet wurde, gab's Gravewurm schon l�ngst. Seit 1990 genauer gesagt, heute aktiv als klassische Dreierformation mit den klischeeberstenden Pseudonymen Funeral, Zyklon und Goat Lust. Das klingt genauso wenig originell wie der Sound der Band, denn Gravewurm verarbeiten mit besonderer Vorliebe Riffs, die noch mal doppelt so alt wie sie selbst sind. Dabei ist Uptempo nie und nimmer ihre Angelegenheit, die Amis walzen giftig schleppend und sehr reduziert durch die Botanik und klingen im Vergleich mit typischen Death Metal Releases des Jahres 2006 v�llig anachronistisch. Genau das macht aber einen gro�en Teil des Reizes aus und schliesslich machen Gravewurm ihre Sache richtig gut. Man f�hlt sich angenehm an die 80er-Death/Thrash/Black-Ursuppe erinnert, an Celtic Frost, an "The Rack" von Asphyx oder auch an Prophecy of Doom. Bands, die Eindruck schinden und Songs, die ins Ohr gehen. So auch "Night Hag" von Gravewurm, geiler Zeitlupen-Death mit dem besonderen Gesp�r f�r die Essenz, das nicht vielen Bands zueigen ist. Wer hier Lunte gerochen hat, kommt mit dem stampfenden "Obey the Beast" vielleicht sogar noch mehr in Fahrt.
Letztendlich inspirierte Musik f�r einen kleinen Traditionalistenkreis, aber vielleicht l�sst sich auch der ein oder andere noch infizieren. G�nnen w�rde ich Gravewurm das, keine Frage!

Bevor der letzte Ton der Amerikaner noch richtig verklungen ist, schreddern Suicidal Winds im Anschluss auch schon los. Ihnen geh�rt die n�chste H�lfte der gut 40min�tigen Zeitreise und wie schon gesagt, ist auch hier volles Retroprogramm angesagt. Was Gravewurm an Geschwindigkeit abgeht, haben die Schweden komplett eingesackt und zu trashigem, fast schon punkigem Todesmetall eingeschmolzen. Venom lassen gr��en und zwar in noch rabiaterer Form. Das macht mal Laune, nutzt sich aber ziemlich schnell ab. Bei Gravewurm hat der h�lzerne Unterton Charme, hier wirkt er dann doch etwas dilletantisch. Lobenswert ist schon eher die Konsequenz, mit der auch Suicidal Winds ihr Ding schon seit 14 Jahren durchziehen und der Kontrast zur Vorg�ngerband macht die Sache reizvoll. Richtig cool ist au�erdem noch das abschliessende Cover "Turn the Cross upside down" der mir bis dato g�nzlich unbekannten finnischen NWOBHM-Band Oz.
Wer die alte Schule unterst�tzt, h�rt hier zumindest mal rein!



   
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