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The Scourger - Blind Date With Violence
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash

Label

Cyclone Empire

Rezensent

Peter

Die spinnen, die Finnen! Nicht nur, dass Lordi die letzte Bastion des guten musikalischen Geschmacks zerst�ren. Auch nicht, weil nun jede noch so kleine Gasse nach den neuen Nationalhelden benannt wird und ich meine Briefmarkensammlung demn�chst um ein paar Exemplare der Gruselchampions erweitern kann. In kaum einem Land der Erde ist es wohl fast normal, dass eine Heavy Metal-Band die Spitzenpositionen der Hitparaden im Sturm erobert und dabei Slayer ganz locker von der Pole-Position verdr�ngt. Dieses Kunsst�ck ist "The Scourger" gelungen. Einer 2003 gegr�ndeten Band, die schon kurz nach ihrer Gr�ndung ein erstes Demo vorlegten, dem 2005 ein weiteres H�rerlebnis folgte und nun die erste offizielle CD. Gro�es Lob an die Band und das Label, nicht blo� eine schon seit Anfang des Jahres in Finnland erh�ltliche CD noch mal zu ver�ffentlichen. Das Ganze wurde nochmals remastered, mit einem neuen Coverartwork versehen und um insgesamt 7 Zusatztitel(3 davon Konzertmitschnitte)zu einer amtlichen Spielzeit von mehr als 70 Minuten aufgewertet. In Zeiten, wo f�r CDs mit weniger als 30 Minuten trotzdem locker 15,99 EUR verlangt werden, ist das Preis/Leistungsverh�ltnis in diesem Fall kaum mit Gold aufzuwerten.

Aber was nutzt der monet�re Vorteil, wenn es musikalisch von hinten bis vorne klemmt? So gerne wie ich Thrash h�re, aber wenn die Komponente "moderner Touch" mit ins Spiel gebracht wird, schalte ich sofort alle Alarmlampen an. Nicht, dass ich nur dann gl�cklich bin, wenn eine Band jeden Titel von Exodus oder Vio-Lence ins t�gliche Abendgebet miteinbezieht, aber was haben Neo Thrash und Konsorten mit dem reinen unverf�lschten Thrash zu tun? Gar nichts! Wie sieht es nun mit den finnischen Dreschflegeln und ihrer Einstellung zum Thrash aus? Ganz gut! Der Aggressionsfaktor ist sehr hoch, die musikalische Finesse trotzdem sehr gut und der moderne Anspruch? Wer "The Haunted", "Necrodeath" oder "Hatesphere" mit einer ordentlichen Portion "Children of Bodom" w�rzt, ohne lediglich ein bew�hrtes Rezept nachzukochen, der hat sich seine Sterne zu recht vedient. "The Scourger" sind f�r mich eine der �berraschungen des Jahres in der Sektion Thrash und so viele gute Ver�ffentlichungen gab es in dieser Richtung in den vergangenen Monaten nicht. So l�sst sich der offizielle Teil, also 9 Titel locker ohne qu�lende Schmerzen in den Ohren ertragen. Bei den Zusatztiteln gibt es dann 2 Coverversionen zu bewundern, die den Originalvorlagen keine Schande antun. "Ghosts of War"(Slayer) und "Over the wall"(Testament). Die drei Livemitschnitte lassen im Ungef�hren erahnen, welche Feuerwerke der Begeisterung die Band w�hrend einer zweist�ndigen Show abbrennt.

Alles in allem ist "Blind date with violence" ein mehr als gelungener Ersatz f�r all die abgehalfterten Helden von anno Tobak. Diese Band wird sich �ber kurz oder lang als feste Gr��e im Thrash etablieren.



   
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