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Ramesses - Misantrophic Alchemy
Metalspheres Info-Box

Genre

Doom Metal

Label

Feto Records / Cargo Records

Rezensent

Volker

Die dr�hnen, die Briten. Schon vor einigen Jahren hatten sich die ehemaligen Electric Wizard Protagonisten Tim Bagshaw und Mark Greening von ihrem langj�hrigen Besch�ftigungsfeld losgesagt, um mit S�nger und Bassist Adam Richardson ein weiteres extremes Doom-Kommando ins Leben zu rufen. Nach der EP �We Will Lead You To Glorious Times� ist man nun beim Krachbruder im Geiste, Shane Embury und dessen Label Feto Records, gelandet, um menschenfeindlicher Alchemie zu fr�nen. Dass dabei nur ein schwerverdaulicher, bitterer Klumpen herauskommen kann, d�rfte unmittelbar nahe liegen und tats�chlich ist es auch nicht so, dass Ramesses sich ihrer Gangart allzu wesentlich von Eletric Wizard unterscheiden w�rden. Ein deutlicher Unterschied findet sich sicherlich in den r�udigen Growls und dem galligen Gefauche von Adam Richardson, wenngleich dieser gelegentlich auch zu gelungenen Clean-Vocals greift. Ansonsten finden sich traditionelle Doom-Riffs der ganz alten Schule, die aufeinandergestapelt, verzerrt, verfremdet und verdreht werden, um in Klanglandschaften zu dienen, die manchmal auch als ungehobelter Postcore durchgehen w�rden. Am Besten sind Ramesses jedenfalls dann, wenn sie es schaffen, gleichzeitig weltfremd bizarr aber auch groovig zu klingen.
Womit wir beim Auftakt-Trio und zun�chst beim formidablen zweimin�tigen Opener �Ramesses Part 1� w�ren. Feinster und unglaublich wuchtiger Sludge Doom, der auch von Soulpreacher oder von Centurion Ghosts Debut �A Sign of the Things to come� stammen k�nnte und als Einleitung f�r den Opus �Ramesses Part 3� gilt (w�hrend der sehrwohl existierende �Part 2� hier aus unerfindlichen Gr�nden au�en vor bleibt). Die Geschwindigkeit wird zur�ckgefahren, Ramesses winden und w�hlen sich durch Heilschlamm voll herrlicher Riffs und Richardson brilliert als variabler Prediger des gesammelten Unheils der Welt. Das neunmin�tige �Lords Misrule'� ist danach eher ein stoischer Klotz: das finsterste und depressivste St�ck des Albums sowie ein gutes Beispiel f�r stilvoll inszenierte Monotonie.
Das folgende �Coat of Arms� sorgt f�r einen gewissen stilistischen Bruch und k�nnte fast von Bands wie Isis oder Cult of Luna stammen, wenn im Mittelteil zwischen psychedelischem Z�hfluss und ersten Ans�tzen von Melodie nicht noch derbe Dr�hngitarren ihren Einsatz f�nden. �Terrordactyl� ist mit Tendenzen in Richtung Earth, Sunn O))) und Khanate wieder ein eher erwartetes Klanggebilde, leitet aber endg�ltig die schw�chere H�lfte des Albums ein. Mich nerven dabei vorrangig die h�ufig verwendeten Samples, die als Bindeglied in den sehr minimalistisch werdenden und den Bogen einfach �berdehnenden St�cken nicht ausreichen, um eine �hnlich mitreissende Wirkung wie die Auftaktst�cke des Albums zu entfachen. Und das abschliessende Instrumental-Outro �Earth must die� erinnert mich vorwiegend an �hnliche, doch wesentlich st�rkere Passagen auf der G�tterscheibe �Dawning� von Mindrot (1995 auf Relapse Records erschienen).
Wer eher aus der Drone- oder Ambient-Ecke kommt, mag �Misantrophic Alchemy� vielleicht genau andersherum bewerten und den eher songorientierten Auftakt mit einem Schulterzucken bedenken. Dies sei der Fairness halber noch gesagt, da der erste Longplayer von Ramesses zwar enorm starke Momente aufweist, aber letztlich f�r eine Empfehlung an dieser Stelle nicht die n�tige Konstanz mitbringt.



   
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