Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4457135


HIM - Venus Doom
Metalspheres Info-Box

Genre

Dark Rock

Label

Warner Music

Rezensent

Volker

Wenn bei einer Band wie HIM verk�ndet wird, dass es auf dem mittlerweile bereits sechsten Studioalbum wieder kraftvoller zur Sache gehen soll, dann schadet es nicht, dem zun�chst mit gesunder Skepsis gegen�berzustehen. Zu oft dient dies als Lockvogel f�r verlorengegange K�uferschichten, gerade da die letzte Scheibe �Dark Light� nun wirklich nicht allenortens mit Lob �bersch�ttet wurde.
F�r jemandem wie mich, der dem Debut der Finnen auch 10 Jahre sp�ter immer noch einiges abgewinnen kann, aber angesichts des Folgenden rasant das Interesse verlor, erscheint diese Prophezeiung um so gewagter, doch der er�ffnende Titelsong klingt so frisch und forsch, dass die Sache eine genauere und m�glichst unvoreignommene Betrachtung verdient.
Da biegen HIM doch tats�chlich mit tiefergelegten Metal-Riffs um die Ecke und entfachen direkt etwas von jener Atmosph�re, die sie 1997 quasi �ber Nacht in die Riege der popul�rsten d�steren Rock-Formationen katapultierte. Der Song �Venus Doom� klingt nach gewolltem, aber nicht erzwungenem Hitpotential und �berrascht mit einem harten, trockenen Gitarrensound, der auch im weiteren Verlauf des Albums nicht verlorengeht. �Love in cold Blood� und �Passion's Killing Floor� sind zwar bereits in den bekannten poppigen Zuckergu� getaucht worden, lassen aber ebenso erkennen, dass die neue HIM f�r eine so nicht mehr erwartete Unbeschwertheit steht. Ville Valos D�sterr�hre ist nat�rlich wie immer mit ordentlich Pathos geschmiert, doch hier macht der finnische Exzentriker tats�chlich noch einmal deutlich, warum die zahllosen Nachahmer eben doch nur Nachahmer sind.
Auch wenn �Kiss of Dawn� und �Dead Lover's Lane� doch recht plakativ klingen � wirkliche Ausf�lle finden sich auf �Venus Doom� nicht und interessant wird es noch mal, wenn sich HIM etwas au�erhalb des straighten Rock-Konzeptes bewegen. Beachtlich ist dabei vor allem der Verzicht auf eine klassische Ballade, stattdessen gibt es etwa das sehr gelungene elegische �Sleepwalking Past Hope� zu entdecken. Trotz nur einer Minute Spielzeit ist auch �Song or Suicide� mit seinem d�steren Piano-Bar-Flair erw�hnenswert und insbesondere zum Abschluss �Cyanide Sun�, bei dem romantischer Pathos und fast schon doomiges Gitarrenspiel ineinanderfliessen.
Keine Frage, in dieser Form d�rfte von ihrer infernalischen Majest�t noch einiges zu erwarten sein!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword