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Endstille - Endstilles Reich
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Regain Records

Rezensent

Alf

Ein viehischer Schrei, ein Riff irgendwo in der N�he von null Grad Kelvin, vorangepeitscht von einem schneidenden Blast Beat-Hagelsturm � so, und nur so, kann ein Album beginnen, dass sich den Stempel "vernichtender Black Metal" verdienen will! Die vier Vorg�ngeralben der Kieler Frostbrigade sind vollkommen an mir vorbeigegangen, vom betrunkenen Wegh�ren mal abgesehen, als sie Bad Berka w�hrend des Party San 2004 verw�stet haben. Was f�r ein Fehler das ist beweist mir gerade "Endstilles Reich", ein Album von wunderbar b�ser Geradlinigkeit, schn�rkellos, direkt und brutal. Selbst wenn sich Melodienfragmente in die Songs zu schleichen versuchen, sind diese so unterk�hlt wie Frostwind, der um eine Waldh�tte pfeift.

Von dahingehauchter Vampir-Romantik also weit und breit keine Spur, es geht nicht um Vollmond und Werw�lfe, es geht um "Endstilles Reich", "[...] die Stunde null, wo alles im Arsch ist. Es gibt nichts mehr, kein Glanz und keine Glorie, nur Chaos und Verderben." [Drummer Mayhemic Destructor in Rock Hard 245] und diese Stimmung verbreiten Endstille hier von der ersten bis zur letzten Note!

Pers�nlich gefallen mir Endstille am besten, wenn sie mit dem Gaspedal das Bodenblech durchtrampeln ("Among Our Glorious Existence", "I Am God", "The One I Hate" und der endgeile Eissturm "Erase"), aber abgesehen dass fast jeder Song den einen oder anderen hysterischen Blast-Anfall durchw�tet, �berzeugen auch die gem��igteren St�cke mit ihrer pechschwarzen Negativit�t ("Vorw�rts (Sturmangriff II)" oder "Erase").
Die Gitarren pfeifen auf Breaks oder Dynamik, es gibt massenweise geradlinig geschraddelte Hochgeschwindigkeit oder offene Akkorde, der Bass arbeitet als drittes, sp�rbares Melodieinstrument im Hintergrund und vervollst�ndigt den frostigen Soundteppich, aus dem S�nger Iblis mit seinem Gekeife heraussticht, w�hrend das Schlagzeug alles entweder mit l�ckenlosem Sperrfeuer belegt, oder im Midtempo plattwalzt. Der Sound ist dabei ein m�chtiger Verb�ndeter: anstatt auf Transparenz zu setzen, sind die Instrumente so abgemischt, dass man das Gef�hl bekommt, sie w�rden aufeinander hocken; selbst die BassDrum scheint mit den Riffs zu verschmelzen. Genau das erzeugt eine Atmosph�re, die so dicht ist, dass man sie fast mit dem Messer schneiden kann! Keine Frage, "Endstilles Reich" hat genau den Schmutz in der Produktion, den das Album auch braucht (oder den Schneematsch, um in der winterlichen Bildsprache zu bleiben).

Selbst als Teilzeit Black-Metaller kann ich mich dem Pressetext von Regain Records nur anschlie�en: Weltklasse Black Metal aus Deutschland; schnell und h�sslich! Und frei von ideologisch bedenklichem Gedankengut. Also auf, ihr d�stren Horden und ab in den Plattenladen! Zweifelnde m�gen sich von "Among Our Glorious Existence" oder "Erase" �berzeugen lassen � aber Vorsicht: Die Begeisterungstr�nen frieren einem am Gesicht fest dabei!



   
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