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Last Autumn's Dream - Last Autumn's Dream
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Rock

Label

Frontiers Records

Rezensent

Dennis

Stellt Euch vor, ihr wandert gerade durch den Stadtpark, die herbstlich bunten Bl�tter fallen auf den Weg. Die Sonne scheint mit einigen schwachen Strahlen durch die schon halbleeren Baumkronen und ihr versp�rt eine angenehme W�rme. Auf der Wiese neben Euch seht ihr, wie ein Hund seinem leise vor sich hin pfeifenden Herrchen einen gro�en Stock zur�ckbringt, daf�r mit einem Leckerli belohnt wird und dabei kl�ffend auf- und niederspringt. Eine Hand voll Kinder treibt gerade auf dem Spielplatz ihr Unwesen und die Enten im Teich quaken wie immer in einem leicht melancholischen Ton vor sich her. So oder so �hnlich k�nnte das Weltbild der f�nf Musiker hier aussehen, legt man ihre Musik zugrunde, und wenn ihr die Welt als Ort der Brutalit�t, der Angst oder der Dunkelheit empfindet, dann k�nnt ihr gleich zum n�chsten Review springen, ohne dass ihr Euch dar�ber Gedanken machen m��t, etwas verpa�t zu haben.

Last Autumn's Dream setzen sich zusammen aus Mikael Erlandsson, den drei Europe-Musikern Ian Haugland, Mic Michaeli und John Leven sowie Andy Malecek von Fair Warning. Da� hier Profis am Werk sind verwundert nicht, dieses Album enth�lt zweiffellos eine Reihe guter Ideen und Melodien, die mit sch�nem Gitarrenspiel und, zumindest teilweise, auch mit ansprechendem und dramatischen Gesang in Szene gesetzt werden. Leider nimmt die Interpretation der Songs an einigen Stellen eine derma�en kitschige Form an, da� einige dieser Ideen und Melodien gnadenlos in ihrem eigenen Mumpitz versinken und ich mich beim Zuh�ren tats�chlich dabei erwische, wie ich fast in eine Art Lethargie verfalle. Aber weshalb machen sie eigentlich einen auf Weichsp�ler? Keine Ahnung! Zumindest Europe haben es vor vielen Jahren doch auch geschafft, ihrer Musik ein etwas h�rteres Gewand zu verpassen und damit eine gro�e Menge an Tontr�gern abzusetzen. Nat�rlich tr�gt auch die windelweiche Produktion hierzu bei, bei der f�r meinen Geschmack die Rhythmus-Gitarre ein gutes St�ck weiter in den Vordergrund h�tte gemixt werden d�rfen. Mangelnde Abwechslung kann man der Band trotz allem sicher nicht vorwerfen, immer wieder schimmern andere gro�e Bands durch das Soundgewand von "Last Autumn's Dream". "Don't Time" erinnert zum Beispiel ein wenig an Magnum, verwandelt sich dann aber beim in meterweise Watte verpackten Refrain leider in einen typischen Abkacker. �hnlich verh�lt es sich mit "The One", bei dem die Songstruktur ohne Gnade bei den Beatles gemopst wurde, das aber dann ebenfalls mit einem Refrain aufwartet, der den Eindruck hinterl��t, man wolle den Backstreet Boys einige ihrer Fans streitig machen. "Talk to me" orientiert sich mehr an Fair Warning bzw. Dreamtide und d�rfte somit auch als einer der besten Songs durchgehen. Als weiterer Anspieltip w�re "Break the Chains (of Destiny)" zu nennen, auch wenn (oder gerade weil) es hier am Anfang mal richtig zur Sache geht und das St�ck vielleicht gerade deshalb nicht unbedingt typisch f�r die Scheibe ist, die ihr bei Interesse am besten selbst erkunden solltet.
Alles in allem jedenfalls wirkt das, was ich hier h�re, schon sehr ausgereift, keine Frage, und wer's ganz weich mag ist bei Last Autumn's Dream zweifellos an einer guten Adresse. Ich f�r meinen Teil bevorzuge das ganze hinsichtlich des Songwritings, der Produktion und des Gesangs eine Nummer h�rter.



   
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