Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4457340


Abaddon - De occulta philosophia
Metalspheres Info-Box

Genre

Symphonic Black Metal

Jahr

2003

Spielzeit

46:17

Rezensent

Dennis

"De occulta philosophia" ist ein Album, das, so verspricht schon der Titel, aus einem philosophischen Blickwinkel die allt�glichen Dinge in Frage stellt und dem H�rer seine Weltansicht offenbart. Verpackt ist das ganze in sinfonischen Black Metal, bei dem die Parallelen zu Nightwish und Cradle of Filth sicherlich auf den ersten Blick etwas verwirren, die Musik selbst aber keinesfalls unstrukturiert oder zerhackst�ckelt, sondern als eine Einheit pr�sentiert wird, die Sinn macht. Dabei ist das Grundprinzip gar nicht mal neu, hohe Frauenstimme trifft auf m�nnliches Gekeife und fieses Gegrunze w�hrend mit Lyrics und Konzept die Vergangenheit hoffnungslos stilisiert wird und sich ruhige, gothicartige Parts abwechseln mit Stellen, in denen Blast Beats und Gepr�gel dominieren ("Aunquam Mores"). Letztere finden sich auf diesem Album gl�cklicherweise nur so oft wie es notwendig ist, damit das ganze nicht an einem vorbeipl�tschert. Wobei Abaddon sicherlich auch kein Problem damit h�tten, ein komplett ruhiges Album zu schreiben, denn gerade diese Stellen sind es, denen auf "De occulta philosophia" die meiste Stimmung und Melancholie mitgegeben wird. Dazu tr�gt sicherlich auch Diana Links erstklassige Stimme bei, deren Gesang darauf hindeutet (und jetzt w�ren wir wieder bei den anfangs angesprochenen Parallelen) da� Nightwish zweifellos zu ihren Faves z�hlen d�rften. Auf der anderen Seite stehen dann die beiden m�nnlichen S�nger, die mich noch nicht so vollends �berzeugen k�nnen. Bei Cradle of Filth finde ich Danis Gekreische ja auch schon extrem nervig, daneben tritt bei Abaddon aber wie im Opener manches Mal noch Gesang, der mich irgendwie an Helge Schneider erinnert (jetzt werden sicherlich gleich Luzifers Horden vor meiner Haust�r stehen um mich zu holen - der Verfasser) und das ist genausowenig mein Fall. Ihre St�rken hat die Band (neben den weiblichen Vocals) hingegen zweifellos im Songwriting-Bereich, denn wo andere Bands sinnlos rumholzen, legen Abaddon gesteigerten Wert darauf, auch sch�ne, straighte und interessante Riffs zu schreiben, die vom traditionellen Metal teilweise gar nicht so weit entfernt liegen. Das ist sicherlich etwas, was sonst im Eifer des Gefechts oft vergessen wird und Abaddon von anderen Bands abhebt.
Von technischer Perfektion ist "De occulta philosophia" im �brigen auch noch ein gutes St�ck entfernt, an manchen Stellen rumpelt es doch merklich. Gerade dies jedoch wird dieser CD dazu verhelfen, nicht im Schrank zu verstauben, sondern zu den Eigenproduktionen zu geh�ren, die einem so sympathisch sind, da� man sie immer mal wieder gerne auflegt.
Bestellen k�nnt ihr "De occulta philosophia" f�r 10 Euro entweder auf der Homepage oder direkt bei:

David Diederichs,
Tillmannsweg 1
46562 Voerde
[email protected]
http://www.abaddon.de



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword