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Metalspheres präsentiert


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Demir Demirkan - 2004 Istanbul
Metalspheres Info-Box

Genre

Rock

Label

Ulftone Music

Rezensent

Volker

Frei nach dem Motto "Nichts ist unm�glich", ist der t�rkischen Metal-Szene ein leibhaftiger Superstar entsprungen. Demir Demirkan war Anfang und Mitte der 90er Gitarrist der Metalband Pentagram, deren Album "Anatolia" auch in Deutschland ver�ffentlicht wurde und die heute mit etwas ver�nderter musikalischer Ausrichtung unter dem Namen Mezarkabul bekannt ist. Demirkan aber machte sich nach "Anatolia" selbstst�ndig und hat es seitdem vor allem als Produzent zu Erfolgen gebracht. Ricky Martin z�hlt ebenso zu seinen Referenzen wie der Song "Every Way I can", mit dem Sertab Erner 2003 f�r die T�rkei den Eurovision Song Contest gewann. Sp�testens seit dem ist Demirkan in der T�rkei eine gro�e Nummer und wurde prompt noch im selben Jahr zum "Mann des Jahres" gew�hlt.
Und was hat das jetzt mit Metalspheres zu tun? Mehr als man denken mag, denn "2004 Istanbul" ist ein stellenweise gut nach vorne rockendes und ausgesprochen vielf�ltiges Gitarrenalbum. Keine Frage, Demir Demirkan ist ein guter S�nger und �berdies ein Songwriter mit einem ausgepr�gten Gef�hl f�r Hits. Der Opener "Senden Sonra" bleibt auf der Stelle im Ohr h�ngen und ist trotzdem mehr als eine flache Charts-Nummer. Und angenehmerweise peppt Demirkan seine modernen Rock-Kompositionen mit stellenweise richtig satt bretternden Gitarren auf, so dass auch die h�rtere Fraktion auf ihre Kosten kommen kann. Auch "Kahpe" gef�llt mir, ein melancholischer folkloristischer Song mit ausgepr�gt im Vordergrund stehenden Bassl�ufen und orientalischer Instrumentierung, der ebenso wie "Sololar" den Ideenreichtum des K�nstlers verdeutlicht. Weitere Pluspunkte gibt es f�r das gelassen dahintreibende "Gitti Ginder" und den coolen Rocker "K�le Kral".

So viel zu den positiven Eindr�cken, manchmal geht das Album aber auch m�chtig auf die Nerven. "What's done is done" ist z.B. ein Ohrwurm der unangenehmeren Art, megaeing�ngig und v�llig nichtssagend, nicht zuletzt dank des furchtbaren englischen Refrains. Demirkans Songs haben mit t�rkischen Texten wesentlich mehr Charme und Eigenst�ndigkeit, aber auch der internationale Markt will bedient sein. Wer Nickelback-Balladen hasst, d�rfte mit "Tomorrow is another Day" einen herrlichen Anlass f�r den n�chsten Brechreiz finden und mindestens ebenso gruselig ist in meinen Augen das funkige Nu Rock/Rap-Gemix "Berlin". Lieder, die die Welt nicht braucht...
So bleibt also ein bunt durchmischter Eindruck von "2004 Istanbul", das mich des �fteren �berzeugt, um im n�chsten Moment mit dem ber�hmten Griff ins Klo aufzuwarten. VIVA-Zuschauer m�gen da gerne eine andere Sicht der Dinge haben...



   
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