Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4756105
Besucher seit 09/2002


Forlorn Legacy - Paths Of Insanity
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Death Metal

Label

Metalsound Records

Rezensent

Martin

Wenn es Neuerscheinungen gibt, geht man oft blind davon aus, dass diese aus den USA, Schweden, Deutschland oder ähnlichen, dafür bekannten Ländern, stammen. Tja, aber auch Osteuropa hat in den letzten Jahren zunehmend mit großartigen Werken auf sich aufmerksam machen können. Nur, war Kroatien da mit eingeschlossen? Kennt jemand eine Band aus diesem Land? Na gut, dann kennen wir nun wenigstens eine, nämlich Forlorn Legacy. Diese Jungs haben sogar ein Label namens Metalsound Records, welches ebenfalls in Kroatien sesshaft ist und diese Scheibe hier produziert hat. In ihrem Heimatland sind Forlorn Legacy übrigens keine Unbekannten mehr, teilten sie doch immerhin schon mit der US Death Metal Legende Cannibal Corpse die Bühne. Eine bessere Promotion im eigenen Land hätte man sich wohl kaum vorstellen können. Gut, die Band haben wir jetzt etwas kennen lernen können, kommen wir zum Wesentlichen.

Ihre Debütscheibe "Paths Of Insanity" soll ihnen nach den vier bisherigen Demos zum endgültigen Durchbruch verhelfen. Fakt ist, dass hier melodischer Death Metal gespielt wird. Bemerkenswert ist aber, dass man sich nicht zwanghaft am typischen Göteborg?schen Schwedentod bedient hat. Eher versuchen Forlorn Legacy der ganzen Sache ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Es fängt schon bei den Riffs an, so klingen diese eher thrashig und sind alles andere als simpel gestrickt. Im Gegenteil, das klingt extrem schwierig und trotzdem bringt man es sehr elegant rüber. Das ist ganz groß, was Mario (auch Vocals) und Viktor an ihren Sechssaitern anstellen. Die Riffs der Beiden sind schnell, ergänzen sich nahezu perfekt und wissen auch mit virtuosen Soli zu glänzen. Auch Sinisa am Bass macht eine super Figur und braucht sich nicht verstecken. Beinahe noch beeindruckender ist das technische Schlagzeuggerumpel, aber das ist kein Wunder, denn Stanko hat dies an der Uni studiert. Klasse, wie er immer wieder gekonnte Breaks setzt und das ganze noch anspruchsvoller werden lässt. Nur schade, dass das Label hier etwas schlampte, so dass der Drumsound zu kraftlos wirkt und nicht selten hinter den Riffwänden verschwindet. In Sachen Gesang gibt es nichts Besonderes, immerhin schaffen es aber die cleanen Vocals, etwas mehr Atmosphäre hineinzubringen.
Der zweite Wermutstropfen nach dem nicht ganz kompletten Sound, ist die Langzeitmotivation. Trotz der musikalischen Fähigkeiten, die wirklich recht hoch einzustufen sind, verliert man aus irgendeinem unerfindlichen Grund etwas zu schnell die Lust am Hören. Dabei ist das Songwriting wirklich sehr gut gelungen und sollte eigentlich für genug Abwechslung sorgen, tut es aber nicht so ganz. Ein weiterer Grund könnte die lange Spielzeit sein, die immerhin eine ganze Stunde beträgt. Vielleicht muss man das Album aber noch intensiver hören, um endgültig Zugang zu finden...
Klar ist jedenfalls, dass man etwas Zeit mit diesem Album verbringen sollte, auch wenn es auf den ersten Blick anders scheint. Wer an kompliziertem, vertrackten und zugleich melodiösen Death Metal interessiert ist ? und interessant klingt es in der Tat ? sollte hier mal reinschnuppern!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword