Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4697726
Besucher seit 09/2002


Defleshed - Reclaim the Beat
Metalspheres Info-Box

Genre

Death/Thrash Metal

Label

Regain Records

Rezensent

Martin

Defleshed stehen nun schon seit ungefähr 13 Jahren für mörderischen Death/Thrash Metal in höllischem Tempo. Besonders mit "Under The Blade", "Fast Forward" und "Royal Straight Flesh" fanden die drei Schweden ihre Anhänger. An dem Konzept haben sie natürlich nicht viel geändert. Traditionsbewusst knüppeln, sägen und brüllen sich Defleshed in bekannter Manier durch alle 13 Stücke ihres sechsten Studioalbums namens "Reclaim the Beat". Wirklich beeindrucken kann das Coverartwork der selbigen übrigens nicht. Aber mal ehrlich, besonders ansehnlich sahen die noch nie aus, hehe. Wichtig ist aber das, was sich dahinter verbirgt - nämlich der Silberling, der die Musik birgt. In den Player eingelegt poltern die drei Schweden auch gleich ordentlich los. Aber irgendetwas ist da anders. Fehlt da was? Vielleicht merkt Ihr es selber, aber der Sound wirkt irgendwie dürftig, auch wenn es an sich sauber produziert wurde. Irgendwie ist diese gewisse Härte und Räudigkeit verloren gegangen, die auf früheren Alben zweifellos vorhanden war. Das wirkt alles ein wenig zu sauber, gar ordentlich. Besonders der Schlagzeugsound ist sehr ernüchternd. Ist man zu "Under The Blade"-Zeiten noch wild durchs Zimmer gehüpft um die Blast-Attacken des Matte Modin auch nur irgendwie zu verarbeiten, sitzt man heute relativ emotionslos davor. Mist, auch die Klampfen klingen nicht so rotzig und schürfend wie man es von ihnen gewohnt war. Klar, geile Riffs zu spielen hat man nicht verlernt, aber wenn das Soundgewand nicht stimmt, zünden diese auch nicht wirklich. Stimmlich ist aber glücklicherweise alles bei alten geblieben. Gustaf Jorde kotzt sich mal wieder jegliche Innereinen aus und wirkt als einziger so richtig abgefuckt. So haben wir es gern. Mensch, dabei sind doch gute Brocken auf der Scheibe vertreten. "Red Hot" zum einen hat einen richtigen Mitgröhl-Chorus und überzeugt mit krachenden und zugleich trotzdem melodiösen Riffs. "Under Destruction" rockt ebenfalls so dermaßen die Kacke, dass es eine wahre Freude ist. Auch "May the Flesh be with You" ist ein Partykracher erster Güte und lädt zu ordentlichen Gröhl- und Bangorgien ein. Genauso können natürlich auch die restlichen Songs spielerisch überzeugen und trotzdem entfalten sie nicht diese Kraft, wie sie bei den letzten Alben an den Tag gelegt wurde. Tja, ihr werdet euch nun sicher fragen, warum euer Rezensent hier so ein wenig enttäuscht rüberkommt. Das kann doch nicht allein am Sound liegen! Leider muss ich aber sagen, dass es eben doch so ist. Den Schweden fehlt auf "Reclaim the Beat" auf irgendeine Weise diese schmutzige Bösartigkeit. Aus diesem Grund kann ich selbst eingefleischten Defleshed Fans keine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Ein Probehören sollte erstmal die Devise sein. Entscheidet selbst, was euch mehr liegt. Das hier ist jedenfalls eine kleine Enttäuschung, obwohl die Haare doch das ein oder andere Mal geflogen sind. Aber nie am Stück... wie es damals schon eher der Fall war ? ein zweischneidiges Schwert!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword