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Deadly Blessing - An Eye to the Past
Metalspheres Info-Box

Genre

US Metal

Label

Hellion Records

Rezensent

Dennis

Sollte es tatsächlich noch Leute geben, die im Jahre 2005 auf die Idee kommen, nach einer richtig genialen US Metal Band Ausschau zu halten: Hier ist sie!

Deadly Blessing entspringen dem tiefen amerikanischen Underground der 80er Jahre, brachten ein Demo und anschließend eine EP sowie mit "Ascending from the Cauldron" ihr Debutalbum über ein Indie Label auf den Markt, für das jedoch wie so oft das Geld für Promotion und eine ordentliche Vermarktung ebenso fehlte wie das kaufende Klientel zum Ende der 80er Jahre, so daß sich die Band schneller wieder auflöste, als sie aus dem nichts erschienen war. Im Zuge ihrer Reunion zum vierten Keep it True-Festival haben sich Hellion Records der Band angenommen und veröffentlichen dieser Tage "An Eye to the Past", welches ausschließlich unveröffentlichte Aufnahmen aus den 80ern enthält. Neben den drei schon auf dem Debutalbum vertretenen Songs "Search and Destroy", "Escape the Wrath" und "Cry Of Medusa", die hier jedoch in anderen Versionen enthalten sind, gibt es auch noch den dritten und letzten Song vom Demo "Queen of Sin" sowie drei weitere ungehörte Songs mit Sänger Ski und vier mit dessen Nachfolger Larry Betson zu entdecken. Die Produktion ist zwar nicht berauschend aber für damalige Verhältnisse okay, auch wenn es ein wenig stört daß die Qualität von Song zu Song aufgrund der unterschiedlichen Aufnahmezeitpunkte etwas schwankt, und "An Eye to the Past" deshalb tatsächlich ein wenig den Charakter einer Sammlung von Liedern annimmt.

Das ist aber auch schon der einzige, kleine Kritikpunkt an der Scheibe, denn ausnahmslos alle (!) Songs dieser CD sprühen nur so vor Spielfreude, überzeugen mit packenden Riffs und grandiosen Gitarrensoli und wissen von der ersten Sekunde an mitzureißen - besser geht es nicht! Mal mit einem kleinen progressiven Einschlag wie bei "Demise of Faust", dann wieder etwas speediger (z.B. "Warrior Unknown") erklingen die musikalischen Perlen Deadly Blessings, daß es eine wahre Freude ist. Das Sahnehäubchen jedoch setzt der Musik erst der famose Gesang der beiden Vokalisten auf, von denen Ski mir noch einen Tick besser gefällt als Betson. Was dieser hier leistet ist schier unmenschlich, und ich würde ihn mit dieser Gesangsleistung nicht einmal unterhalb von Gesangsgöttern wie John Arch, John Cyriis oder Midnight ansiedeln, die in Sachen Stimmlage und Melodik von Ski sogar noch hinter sich gelassen werden. Ohne die richtige Musik wäre jedoch auch dies nur Makulatur, deswegen nochmal für alle, die es noch nicht kapiert haben: Die Songs auf dieser CD stehen auf einer Stufe mit den alten Sachen all der genialen US-Bands vom Schlage Liege Lord, Heir Apparent, Omen, Lizzy Borden oder Agent Steel. Unterstützt diese feine Band also und sichert Euch dieses wie immer ordentlich aufgemachte, metallische Kleinod für 15,50 Euro bei Hellion Records in Itzehoe oder auf deren Stand beim Keep it True Festival. Wir freuen uns schon jetzt darauf, mit den Jungs von Deadly Blessing dort ein Bierchen zischen zu können und sie anschließend gebührend auf der Bühne abzufeiern.



   
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