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Aaskereia - Zwischen den Welten
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Christhunt Productions

Rezensent

Martin

Aaskereia stammen aus Karlsruhe und veröffentlichen nun, nach dem umstrittenen "Mit Raben und Wölfen"-Album, eine Mini CD, um die sich nun alles drehen soll. "Zwischen den Welten" heißt sie und wird sicher, ähnlich wie auch schon das Album zuvor, für sehr unterschiedliche Meinungen sorgen. Woran das liegt fragt ihr euch? Nun ja, Aaskereia spielen zwar richtig netten Black Metal, nur stimmlich fühlen sich viele Hörer mit großer Wahrscheinlichkeit eher genervt anstatt mitgerissen, was man ja schon an den Reaktionen des Debüt-Albums bemerkt hat. Grim?s Stimme ist einfach extrem krächzend und hoch. So etwas habe ich noch nie gehört. Man könnte gar meinen, man wird verrückt, lauscht man seinen Tönen. Wiedererkennungswert ist in dieser Hinsicht jedenfalls ohne Frage vorhanden. Das soll aber nicht heißen, dass er nicht auch anders kann. Immerhin überzeugt Herr Grim auch mit cleanen Passagen und gibt den Liedern so einen hymnischen Charakter. Festzuhalten bleibt bis hierhin also, dass die Vocals zwar sicher nicht jedem zusagen werden, im Allgemeinen aber trotzdem sehr anspruchsvoll gestaltet wurden. Musikalisch darf man wiederum keine bahnbrechenden Frickeleien seitens der Musiker erwarten. Aber mal ehrlich, abgesehen von Bands wie Emperor, 1349 oder wenigen anderen schwarzmetalligen Kapellen, wird vordergründig eher auf Atmosphäre statt auf technische Spielereien gesetzt. Auch Aaskereia verfahren wie gesagt nicht anders und das stört ehrlich gesagt überhaupt nicht. Die Atmosphäre ist zweifellos vorhanden - hasserfüllt, düster und schon ein wenig depressiv klingt es. Die Texte sind durchgehend in deutscher Sprache gehalten, insofern ist das lyrische Verständnis zweifellos gegeben. Auffällig ist aber das relativ aufwendige Songwriting. Passagen wiederholen sich selten und einzelne Strophen werden im Laufe der Zeit immer mehr verfeinert und ausgebaut. Langzeitmotivation ist hier definitiv gegeben, obwohl die Spielzeit unter der 25 Minuten Marke bleibt ? und das soll schon etwas heißen! Ich finde auch nicht, dass man hier irgendeinen Song herausheben könnte. Alle klingen wirklich klasse und sind auch zu abwechslungsreich, um eine klare Entscheidung zu treffen. Einzig und allein das Instrumental, welches originellerweise auch so heißt, hätte etwas umfangreicher ausfallen können.

Ihr solltet in jedem Fall mal reinhören um euch ein Bild von Aaskereia?s Musik zu machen. Unter Umständen werdet ihr es nicht mögen, obwohl ich den vier Deutschen beinahe ein Adjektiv in der Richtung "genial" oder "unnachahmlich" zuweisen würde. Letztendlich liegt es in eurer Hand. Vielleicht liebt ihr sie, vielleicht werdet ihr sie auch hassen?



   
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