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Bonfire - One acoustic Night (DVD)
Metalspheres Info-Box

Genre

Pop

Label

EMS

Rezensent

Till

Die Unplugged-Welle in den 90ern war ja schon schlimm genug und brachte nebst einigen Glanzlichtern in erster Linie Überflüssiges zustande. Hoffentlich geht dieser Trend jetzt nicht von neuem los... Bonfire haben sich nach satten 20 Jahren hingesetzt und einen Akustikgig im Stile der alten MTV Unplugged-Sessions gespielt, und natürlich muß das Ergebnis gleich als Doppel-DVD auf den Markt. Die Band hockt auf einer kleinen Bühne, umringt von Fans aller Altersklassen (einen Teil des Publikums hätte ich eher bei Engelbert vermutet, aber dessen Härtegrade erreichen Bonfire ja ohnehin mit so manchem normalen Album). Kameraführung und Schnitt sind erwartungsgemäß absolut professionell, und die Band klampft sich durch eine ausgewogene Mischung alter und neuer Stücke. Daß die Bayern vor allem in den 80ern eine ganze Reihe cooler Songs geschrieben haben ist bekannt, so gerät das Konzert nicht zum absoluten Ausfall. Trotzdem ist es auf Dauer ermüdend, die Nummern nur in abgespeckter Version zu hören, denn Songs wie "SDI", "Ready for reaction" oder "Sweet Obsession" leben nunmal davon, daß sie richtig reinknallen. So wirken sie eher wie ein Ferrari mit angezogener Handbremse. Die Balladen hingegen gehen in akustischer Form durchaus durch, aber eine derartige Häufung hat auch nicht mehr viel mit Gänsehaut sondern eher mit Schlaftabletten zu tun.
Beim Bonusmaterial auf der zweiten DVD halten sich Licht und Schatten ebenfalls die Waage. Hier gibt?s zuerst ein lustiges Interview (Konzept: wir setzen ein ahnungsloses junges Huhn zwei faltigen Altrockern vor und gucken mal, was daraus wird), dann einen Blick hinter die Kulissen der Unplugged-Show, welcher allerdings nur für Leute interessant sein dürfte, die wirklich noch nie in einer Umbaupause einen Equipment tragenden Roadie gesehen haben. Die drei Songs vom Rock for Asia-Festival präsentieren dann Bonfire als die Hardrock-Band, die sie eigentlich sind, eine souveräne und starke Vorstellung. Der per Handkamera gefilmte Griechenland-Tourreport ist dann zwar sympathisch bodenständig und ungeschminkt, aufgrund der absoluten Inhaltsleere allerdings trotzdem stinklangweilig. Aber vielleicht bin ich auch einfach vor den interessanten Momenten eingeschlafen.
Insgesamt eine nette DVD für Bonfire-Komplettisten, Pur-Fans, radiohörende Hausfrauen und Ewiggestrige, die noch immer den definitiven "More than Words"-Nachfolger suchen. Rockfans und andere normale Menschen sind jedoch mit den exzellenten frühen Bonfire-Alben deutlich besser dran.



   
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