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Baltak - Macedonian War
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Battlegod Records

Rezensent

Volker

Nachdem Kollege Till erst kürzlich die Freude hatte, sich die Neuigkeiten aus dem Hause Buio Omega vorzunehmen, leg ich euch nun mit Baltak noch einen drauf. Gemeinsam haben beide Bands, dass dahinter maßgeblich ein Australier mit dem Pseudonym Gorgoroth steht, der verständlicherweise ein eigenes Label gegründet hat, da wohl niemand Anderes ernsthaft auf den Gedanken kommen würde, seine Schandtaten zu veröffentlichen. Baltak ist nun das Hauptbeschäftigungsfeld von Gorgoroth und "Macedonian War" bereits das vierte Album, auf dem wie gewohnt die Geschichte Mazedoniens ultranationalistisch verherrlicht wird. Abgesehen davon, dass die Erzfeinde auf Englisch einen auf den Deckel bekommen ("The un-greek Barbarians"), ist das komplette Album auf mazedonisch gehalten, was mindestens 99% der potentiellen Hörer den Vorteil einbringt, keine Chance zu haben, die Texte zu verstehen. Ein Blick auf das irgendwo zwischen lächerlich und hässlich anzusiedelnde Cover und eine kurze Beschäftigung mit der Bandgeschichte sagt aber genug über die obskure Kampagne aus, die Mr. Gorgoroth da aus dem fernen Australien führt.
Nun könnte man Baltak ja noch attestieren, für knapp durchschnittlichen Black Metal mit hohem Böllerfaktor zu sorgen, aber die irrwitzigen Vocals des Frontkriegers schlagen echt dem Fass den Boden aus. Gorgoroths hysterisches Gekreische klingt mal nach Donald Duck bei seinen schönsten Wutausbrüchen, mal nach abgestochenem Schwein, mal nach Blinddarmdurchbruch oder auch mal nur wie ein in Aufruhr gebrachter Hühnerstall und eiert dazu noch völlig sinnentleert an der instrumentalen Kulisse vorbei. Klingt eine Weile unfreiwillig komisch, bevor es dann nur noch nervt. Respekt an alle, die es schaffen, diese Scheibe konzentriert durchzuhören.
Eine dicke Kaufempfehlung gibt's natürlich trotzdem noch für radikale Donaldisten, extrem radikale Verehrer des glorreichen Mazedoniens sowie für ultraradikale Allessammler. Wohl bekomm's!



   
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