Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4756105
Besucher seit 09/2002


Satan - Live in the Act
Metalspheres Info-Box

Genre

NWOBHM

Label

Metal Nation Records

Rezensent

Mansur ? The Metal Messiah

Getreu dem Motto "alte Liebe rostet nie", haben Metal Nation Records allen Satan und Heavy Metal Fans die Möglichkeit gegeben in nostalgischen Erinnerungen zu schwelgen. Es handelt sich hierbei nämlich um den legendären 1983er Dynamo Auftritt einer damals noch sehr jungen Band, in der ein gewisser Brian Ross sang. Diese Aufnahmen stammten ursprünglich vom Soundboard und besaßen daher wohl einen wirklich guten Klang, sollten jedoch leider schon bald verloren gehen. Als der ehemalige Satan Trommler Sean Taylor in San Francisco arbeitete stieß er vor kurzem auf eine Kopie des originalen Soundboard Bandes. Mit modernster Technologie wurde dann versucht, den bestmöglichen Klang aus dem Band herauszuholen. Und wie alle fünf Urmitglieder der Band im Blooklet verkünden, ist der Klang der CD nicht "gerade Hifi tauglich". Eigentlich wäre damit die Sache für einen audiophilen Klangfanatiker wie mich beendet, wäre da nicht die Tatsache, daß hier eine meiner Lieblings-Bands eine Live CD veröffentlicht hat. Okay, es muß wirklich gesagt, oder vielleicht sogar gewarnt werden, daß dieser Klang gutes Bootleg Niveau hat. Es gibt sicher Bootlegs die besser klingen, was nicht zynisch gemeint ist, sondern eine Tatsache darstellt. Aber letztendlich soll eine CD nicht nach ihrem Klang bewertet werden, und wenn man diesen mal außen vor läßt, dann sieht die ganze Sache sehr positiv aus.

Vom legendären "Court in the Act" Album sind bis auf drei Songs alle Lieder drauf. Daß das geniale "Alone in the Dock" fehlt kann man als kleineren Kunstfehler ansehen. Außerdem ist auch die rare "Kiss of Death"-Single mit dem Titelsong und "Heads Will Roll" als Bonus-Material vertreten, die längst zur gesuchten Rarität anvanciert ist und als Vinyl zu horrenden Preisen gehandelt wird. Die Live Aufnahmen selbst sind durchaus ordentlich. Stimmung kommt immer wieder auf, und ebenfalls gelungen ist der Humor mit dem die Band rückblinkend diesen Auftritt aus heutiger Sicht bewertet. Vor allem die Fehler sind wunderschön mit schwarzem britischen Humor kommentiert worden. Ich zitiere in einer freien Übersetzung aus dem Booklet: "Die Hellhörigen unter Euch werden bemerkt haben wie sich Graeme's Bass-Seiten auf wundersame Weise gegen Mitte des Gigs selbst entstimmten." Lustig ist auch wie die Musiker mitteilen, daß sie Verantwortung für ihre Fehler während der einzelnen Songs akzeptieren und abschließend, daß alle restlichen Fehler auf die Kappe des Bassisten gehen! So beschreiben sie äußerst ehrlich, daß z.B. Brian in "Oppression" die falschen Texte singt, oder daß Steve sein Gitarren-Solo bei "The Executioner" vergißt. Aber was soll?s, schön ist, daß diese Stücke überhaupt gespielt wurden, da sie sonst nirgendwo erhältlich sind. Übrigens ist der Grund, warum der Song "Alone in the Dock" nicht auf der CD zu finden ist, daß das Soundboard-Band zu dieser Zeit schon zu Ende war. Solche Anekdoten gehören einfach zu einem legendären Konzert dazu und sind liebevoll im Booklet nachzulesen.

Also, für alle Satan Fans sowieso unumgänglich, alle anderen seien aufgrund des Sounds auf einen Probelauf verwiesen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword