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Stratovarius - Stratovarius
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Label

Sanctuary Records

Rezensent

Fabi

Nachdem sich die Band erst beinahe aufgelöst hatte und sich anschließend in völlig neuem Line Up präsentierte, ist nun zumindest ein neuer Bassist (auf dem Album ist noch Alt-Basser Jari Kainulainen zu hören) und eine massive stilistische Kurskorrektur übrig geblieben. Timo Tolkki scheint sein psychisches Tief überwunden zu haben... zumindest klingen aktuelle Statements wieder um einiges klarer wie noch vor einem Jahr.

Aber wenden wir uns nun der Musik zu: Der Schwachpunkt der Scheibe ist schnell ausgemacht und nennt sich "Maniac Dance". Unverständlicherweise ist genau dieser Song die erste Single. Tolkki möchte wohl anecken und ein deutliches Zeichen setzen. Allerdings geht mir dieser schräge Stampfer ziemlich schnell auf die Nüsse und nervt so sehr, dass ich gewillt bin alsbald selbst einen "Irren Tanz" aufzuführen. Aber vielleicht ist genau das die Absicht. Dann jedoch wird es besser. Mit dem darauf folgenden "Fight!!!" gibt's eine moderne Midtempo Hymne die aus einer vertrackten Strophe in einem straighten Refrain mündet, welcher gut ins Ohr geht. Was auffällt ist der sehr dezente Keyboard-Einsatz und die für Stratovariusverhältnisse recht aggressive Klampfenarbeit! Mit "Just Carry On" folgt der bis dato typischste Song, welcher etwas in die "Hunting High and Low"-Kerbe schlägt, allerdings bedeutend moderner ausgefallen ist. Wäre die bessere Single gewesen. Auch hier kaum Keys im Vordergrund. Das balladesk beginnende "Back to Madness" entwickelt sich zu einem Midtempostampfer, in dessen Verlauf Kotipelto erstmals in die früher so gefürchteten Höhen vorstößt, ansonsten hält er sich vornehm zurück und beschränkt sich auf die Lagen, die er perfekt beherrscht. Was allerdings der Part mit dem sich ins Delirium jodelnden Tenor auf sich hat bleibt wohl ein Geheimnis der Band. Bei "Gypsy in Me" treten die Keys auf eine Stufe mit den Gitarren, was den Song dann auch recht nahe an alte Glanztaten rückt. In Sachen Geschwindigkeit auch eher gemäßigtes UpTempo, denn Speed, ist dieser Song am ehesten als "Happy Metal" zu bezeichnen. Nun wird?s Zeit für den kontroversesten Song des Albums: Im Vorfeld als "Hitler" angekündigt, schimpft er sich auf Druck der Plattenfirma nun "Götterdämmerung (Zenith of Power)". Auch dieser Track bewegt sich im Midtempobereich und wartet mit einem mächtigen düstern Refrain auf. Solche Songs gab es bei Stratovarius seit der "Dreamspace" nicht mehr. "In the Land of Ice and Snow" ist eine nicht ganz ernst gemeinte Ode an Finnland. Gegen Ende wird?s dann richtig pathetisch und man ertappt sich beim Griff zum Taschentuch! Könnte die neue finnische Nationalhymne werden. "Leave the Tribe" ist ein fast schon doomiger, schleppender und leicht melancholischer Song. Auch hier hat das Keyboard eher wenig zu sagen. Johansson hat für seine Parts diesmal wohl noch weniger gebraucht als sonst! Mit dem Abschlußtrack "United" tauchen dann endlich ein paar alte Bekannte im Soundgewand auf. Als da wären Fanfarenkeyboards, eine gesunde Portion Kitsch und ein latentes "Warriors of the World United"-Feeling.

Alles in allem ein gutes wenn auch nicht überragendes Album, wenngleich ein sehr mutiges. Mal sehen, was die Fans zum Fehlen von Speedhymnen auf der einen und zum härteren Gesamtsound auf der anderen Seite sagen werden. Die Produktion allerdings ist der Hammer, nur geil! Respekt die Herren!



   
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