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Enemynside - Let the Madness begin
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash / Speed / Death Metal

Label

Temple of Noise Records

Rezensent

Sonia

Bei den Italienern von Enemynside geht es flott zur Sache, schon beim ersten Song "Suddenenly Mad" wird zügig losgelegt: Treibende Riffs mit ordentlich Tempo, präzises Drumming, das punktgenau auf die Gitarrenfills eingeht und cleaner, teilweise mehrstimmiger Gesang in alter Slayer Manier. Slayer scheint hier aber keineswegs alleine Pate gestanden zu haben, dazu gehen Enemynside viel zu melodisch vor. Prägnante Melodien und wechselnde, komplexe Soli von beiden Gitarren sind ebenso Fundamente von "Let the Madness begin". Bei aller Geschwindigkeit sind besonders die kreativen, oftmals nicht vorhersehbaren Breaks das interessanteste an der Musik. Das genannte Konzept wird dann mit leichten Variationen auch die ganze Platte lang durchgezogen. Kurze ruhigere Parts gibt es am Ende von "Ex-x-es" und "Peace of Mud", bei "Speed killing" auch mal ein Solo gleich am Anfang.
Nach einigen Liedern ist allerdings klar, dass da nicht mehr viel neues kommt. Das ist vielleicht etwas schade, aber wie schon so oft kann gesagt werden: Besser einmal gut als mehrmals von Neuem schlecht.

Musikalisch kann gesagt werden, dass Enemynside einiges auf dem Kasten haben, sowohl spielerisch als auch ideentechnisch. Zwar wird hier auch nicht wirklich das Rad neu erfunden, aber auf einem hohen Level sehr kreativ kombiniert. Besonders was die beiden Herren an Gitarrenarbeit und Soli leisten macht einfach Spaß zu hören. Wobei... eigentlich ist der Drummer auch ein ziemlich kreativer... ergo, die musikalische Front ist schon mal ganz groß.
Großer Minuspunkt ist in meinen Augen aber der Gesang, der nicht nur ziemlich monoton sondern auch reichlich dünn ausgefallen ist. Zudem ist es mit Italien und der englischen Sprache ja noch nie so gut bestellt gewesen, um mal ein paar Vorurteile auszupacken. Textlich ebenso wie bei der Aussprache ist das gebotene Englisch eher mäßig. Die Lyrics sagen nicht wirklich was aus, außer, dass der Künstler mit seiner eigenen Verwirrung kämpft. Allerdings ist der gesangliche Teil von "Let the Madness begin" ja sowieso eher schwächlich, weswegen dieses Album eher Leuten ans Herz gelegt sei, die auf längere instrumentale Passagen wert legen und dem Gesang nicht so einen hohen Stellenwert zumessen. Rocken können die Jungs auf jeden Fall, so dass Fans des nicht ganz prickelnd neuen Speed Metals mit einem hohen Faktor Melodik mit Enemynside an neuen Stoff kommen.



   
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