Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4645066
Besucher seit 09/2002


Necrorgasm - No Hope left
Metalspheres Info-Box

Genre

Doomcore/Sludge Doom

Jahr

2005

Spielzeit

32:08

Rezensent

Sonia

Es wundert mich immer wieder, was die hiesige Musikszene für Blüten treibt. So kommen die Doomer von Necrorgasm aus Wiesbaden, und klingen gleichzeitig, als ob man in New Orleans einige Musiker im Keller gefangen gehalten und sie gezwungen hätte, ein echtes Doom Album aufzunehmen. Crowbar ist eindeutig der stärkste Einfluss dieser Formation, das wird die Band selbst wohl kaum leugnen, aber darum geht es ja nicht, denn unmittelbar kopieren tun Necrorgasm ihre Vorbilder nun auch nicht.
Der Opener "Zero" ist ein echtes Riffmonster, schwer und ziehend, mit cleanem Gesang, der sich unaufdringlich ins Gesamtbild einfügt. Doomcore, wie man ihn kennt und liebt. Bei "No Hope left" wird es dann bedeutend ruhiger, der Song beginnt mit Bass, minimalem Schlagzeug und sehr zartem Gesang, der mich mitunter sogar an Peter Steele erinnert (wegen der Tiefe vermutlich). Die Musik steigert sich leicht wenn die Gitarre dazu kommt, aber immer noch schwebt über dem ganzen ein Hauch der Hoffnungslosigkeit. Dann geht auch dieses Lied zum typischen Riffing über, aber die ersten zweieinhalb Minuten sind wirklich die vertonte Verzweiflung. Da der Song auch über zehn Minuten dauert, hat man Gelegenheit, einige interessante Details einzubauen, etwa einige Sampels im Hintergrund, die ich aber nicht eindeutig irgendeinem Film oder ähnlichem zuordnen kann. Irgendwann wird der Gesang auch mal so richtig tief, und der Song geht wieder ins Ruhigere über. Eigentlich enthält dieses Stück wirklich alles, was diese Band ausmacht. Bei "Time of Dying" kommt dann noch Grunzgesang dazu, aber sonst bleibt alles beim Alten.

Alles in allem sind Necrorgasm eine äußerst vielversprechende Formation, ein neues Demo soll auch schon auf dem Weg sein, und live frönen die Herren sogar 17minütigen Endlosschleifen-Orgien, die selbst dem härtesten Doomfan an die Substanz gehen. Sehr empfehlenswert, wenn man die genannten Referenzen mag oder einfach nur total unglücklich ist.

Kontakt:

Necrorgasm
c/o Karsten Paschke
Postfach 3325
55023 Mainz
Sacralis13@yahoo.de



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword