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Jaguar - Power Games
Metalspheres Info-Box

Genre

NWOBHM

Jahr

1983

Rezensent

Mansur ? The Metal Messiah

Wenn von den Ursprüngen des Speed Metal in Metal Kreisen geredet wird, fallen geradezu zwangsläufig Namen wie Exciter & Metallica, die unbestritten wichtige Wegbereiter jenes Genres waren. Eine Band die dabei aber leider fast immer vergessen wird sind Jaguar, die noch vor den besagten Bands ihr Debüt rausbrachten, sozusagen als eine der letzten NWOBHM Bands. Aber Jaguar waren im eigentlichen Sinne keine reine Band dieser Ära, da sie für die damalige Zeit auf ihrem Debüt verdammt schnell spielten und somit mit Raven und Anvil as die eigentlichen Pioniere des Speed Metal gelten müssen.

"Power Games" war schon 1982 fertig gewesen, lag aber bis Februar 1983 auf Eis, da Neat nicht die Kohle hatte, die Scheibe schneller rauszubringen, was zur Folge hatte, dass dieses erstklassige Debüt der englischen Band schnell in Vergessenheit geriet, als Exciter und Metallica nur wenige Monate später noch schnellere und extremere Debüt-LPs rausbrachten, die die Banger der damaligen Zeit total abfeierten. Trotzdem ist "Power Games" ein Diamant des Speed und Power Metals. Vielleicht sollte man Roh-Diamant sagen, da die Produktion eher rau und kernig ausgefallen war und darauf hinweist, dass das Album eine Billigproduktion war, jedoch nicht im negativen Sinn, da es schön bodenständig klingt und man alles raushören kann.

"Power Games" beginnt mit den schnellen gradlinigen Songs "Dutch Connection" und "Out of Luck", die zwar sehr simpel gehalten sind, aber dafür auch schön Druck machen. Mit dem genialen "Master Game" haben Jaguar sogar eine brilliante Halbballade mit packenden Riffs, aufgenommen, die auch heute noch völlig begeistern kann, während "Ain't no Fantasy" eine echt groovige Nummer ist, die den Zuhörer einfach gekonnt in ihren Bann zieht. Auch die restlichen Songs sind meilenweit über dem üblichen Niveau anderer Metal Bands anzusiedeln, so daß diese CD das Prädikat Klassiker absolut verdient hat. Und wer weiß, wo die Band heute wäre, wenn sie nicht den grauenhaften Fehler gemacht hätte und als zweites Album "This Time" ein Jahr später veröffentlichte, das überhaupt nichts mehr mit dem Stil dieser Band zu tun hatte, da es viel zu seicht und kommerziell ausfiel und somit auf einen Schlag alle Fans der Band verschreckte.

"Power Games" wurde 1998 als CD mit einem deutlich besserem Klang als auf der LP in remasterter Form wiederveröffentlicht und enthält darauf drei Bonus Tracks, die ebenfalls noch aus dieser tollen Ära stammen. Fazit: Ein Muß für alle, die zu den Ursprüngen des Speed Metal gelangen wollen.



   
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