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Violent Work of Art - The worst is yet to come
Metalspheres Info-Box

Genre

Industrial Death/Thrash

Label

Swedmetal Records

Rezensent

Alf

Interessant, interessant. Die vier Schweden machen schon seit 1994 das Land der Elche unsicher, 1995 erschien ein erster, selbstproduzierter 5-Tracker, und 1996 ein Zweiter. Violent Work of Art klingen wie eine Mischung aus Pain, Fear Factory, Strapping Young Lad und Die Krupps, mit einem ordentlichen Schuss modernem Death Metal darüber. Klinisch getriggerte Drum-Beats mischen sich mit supereingängigen Synthie-Melodien und werden von einer heftig hackenden Gitarrenfront aufgemischt. Der Sänger klingt wie eine geistig gesunde Version von Devin Townsend, kann aber auch schmusetauglich hauchen. Macht er Gottseidank nicht so oft.

Unter dem Strich kommt da eine wirklich unterhaltsame Melange aus härteren Stilen heraus, vor allem die Hammersongs "Wasted" und "Naked" haben das Zeug zu echten Klassikern unter den Elektro/Stahl-Hybriden. Gerade bei "Wasted" ist der Stilmix gekonnt abgeglichen: Schmeichelnde Keyboard-Eingängigkeit, gefolgt von geiler Gitarrenarbeit, bösen Beats und einem Refrain, den man den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Allerdings sind die beiden Songs mit ziemlichem Vorsprung an der Spitze. "Reasons to Hate", "C.O.M.A." und "Divine" hetzen zwar mit nur wenig Abstand hinterher, aber der Rest geht, für meinen Geschmack, zu sehr auf Nummer sicher: Die Riff-Refrain Gebilde zeichnen sich nicht gerade durch Überraschungen aus, und die Gitarren begnügen sich oft mit einer rhythmus- und härtespendenden Statistenrolle. Besonders der Titeltrack kommt viel zu gefällig und leichtverdaulich daher; was einem während der ersten Minute noch gut ins Ohr geht, hängt einem nach der x-ten Wiederholung kilometerweit zum Halse raus und weckt den Verdacht, dass hier jemand in Richtung der ohrwurmigen Chart-Stürmer geschielt hat, die Pain (zurecht) vollbracht haben.

Trotzdem haben die Burschen definitiv den richtigen Weg eingeschlagen: "Wasted" und "Naked" zeigen wo´s lang geht, "C.O.M.A.", "Divine" und "Reasons to hate" sind schon in eben jene Richtung aufgebrochen, und auch der Rest ist bestimmt nicht schlecht. Der Sound hat dabei genau die richtige Mischung aus klinischer Kühle und organischer Transparenz getroffen und macht aus "The worst is yet to come" eine wuchtig daherschreitende Maschine. Freunde von Pain können sich Violent Work of Art getrost auf den Einkaufszettel schreiben, Unschlüssige und Elektro-Metal-Anfänger können sich auf der Homepage der Burschen die letzten Zweifel aus den Lauschern pusten lassen.



   
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