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Inquisition - Into the Infernal Regions of the ancient Cult
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Jahr

1998

Rezensent

Sascha

Erinnert ihr euch noch an "Reign in Blood"? "Altars Of Madness"? "A Blaze In The Northern Sky"? Was haben alle diese Alben gemeinsam? Sie alle schufen etwas noch nie Dagewesenes, bannten ihre Hörer und inspirierten zahllose weitere Bands. Es geschieht nicht häufig, doch von Zeit zu Zeit kommt ein Album daher, das einfach perfekt ist, mehr als nur eine neue Veröffentlichung, mehr als nur Musik.

Die Kolumbianer von Inquisition haben ein solches Album geschaffen. Nie zuvor habe ich solch okkulte Klänge vernommen. Inquisition gleichen keiner weiteren Band und bieten eine wahrhaft großartige Huldigung des Gehörnten dar. Mit einer spartanischen Besetzung, nur Gitarre, Schlagzeug und Gesang haben Dagon und Incubus wahre Hymnen entstehen lassen. In ihren Sound fließen Death, Black und Thrash Metal Einflüsse ein, jedoch entsteht etwas völlig eigenständiges. Dagons Gesang ist zunächst das auffallende Element, mit einem mehr dem Sprechgesang ähnelnden Knurren trägt er seine Anrufungen vor und orientiert sich mehr an überlieferten Ritualgesangstechniken als an gewohntem Metal-Gesang. Die Gitarrenarbeit ist einfallsreich, hymnisch, zeitweise monoton und beschwörend. Niemals vermisst man eine zweite Gitarre oder einen Bass. Incubus liefert den rythmischen Unterbau der Musik und leistet einen großen Teil dazu bei, den typischen Inquisition-Sound zu erzeugen. Inquisition erreichen es, ein Gefühl von Erhabenheit beim Hörer zu erzeugen, man fällt völlig in die von ihnen geschaffene Welt. Eine Stunde lang bekommt man eigenständigen Black Metal vorgetragen, dabei lassen sich Inquisition nicht festlegen. Teilweise vernimmt man rockige Songs wie "Journey To Infernukeorreka", dann wiederum fast fröhliche Töne wie in "The Initiation", die an rituelle Stammestänze erinnern, um dann schließlich im großartigen Schlussdoppel "Solitary Death In The Nocturnal Woodlands" und "Hail The Cult" zu enden, die einen noch einmal auf eine melancholische, beschwörende Reise in unbekannte Sphären nehmen. Völlig entfesselt agiert man hier. Kein Gedanke kommt auf, dass Inquisition es nicht ernst meinen könnten oder nur etwas vortäuschen, solche Klänge können nur von Musikern kommen, die wahrlich besessen sind.

Die Band versucht nicht, es irgendeinem Trend recht zu machen, sondern beharrt auf ihrer ureigenen Vorstellung von Black Metal und hat zumindest mich damit mit auf ihre Seite genommen, von der es wohl so schnell kein Zurück geben wird. Inquisition sind nicht einfach kultig. Inquisition sind der Kult. Hail the Inquisition Cult!



   
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