Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4735748
Besucher seit 09/2002


Darkness - Bocholt Live Squad
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash

Label

Battle Cry Records

Rezensent

Peter

Nicht ganz billig, aber mehr als notwendig, waren die Wiederveröffentlichungen der drei LPs von Darkness. Der Band, die es verdient gehabt hätte, das ewige deutschen Aushängeschild-Trio in Sachen Thrash, also Sodom, Kreator und Destruction, zum Quartett zu erweitern. Aber es hatte nicht sein sollen und so sind Darkness dann irgendwann mal gewesen. Mit Charger wurde kurzfristig ein neues, nicht ganz so bierernstes Projekt ins Leben gerufen, das aber nach nur einer Veröffentlichung in die ewige Jagdgründe gefahren ist. Aber es gibt noch Zeichen und Wunder, denen wir Eure Erben zu verdanken haben, die im Prinzip nichts anderes als Darkness sind. Nur mit dem Unterschied, dass die früher englisch gesungenen Titel noch mal mit deutschen Texten neu eingespielt wurden. Zu diesem Thema werde ich mich dann in der nächsten Zeit gesondert äußern.

Bevor ich mich endgültig verhaspele und vom hundersten ins tausende komme, zurück zum Thema. Die erwähnten Neuauflagen der über die Jahre immer mehr zu gesuchten und teuren Sammlerstücken gewordenen Erstveröffentlichungen sind überall zu Recht abgefeiert worden, da bedarf es keiner Worte mehr. Entweder haben oder für immer mit Taubheit gestraft. Ob es nun Sinn macht, im Zuge der allgemeinen Begeisterung über die Großtat von Battle Cry Records noch einen Konzertmitschnitt hinterherzuschicken, darüber lässt sich streiten. Wer am 17. Mai 1987 im "Doch Du" Club zu Bocholt dabei war, kann sich eine unkaputtbare Erinnerung ins Regal stellen. Wer wissen möchte, ob Darkness ihren technisch anspruchsvollen Thrash auch live umsetzen konnten, dem kann ich diese CD nur bedingt empfehlen. Die Klangqualität ist eher befriedigend, reichlich Echo ist bei den teilweise kultigen Ansagen zu den jeweiligen Titeln zu akzeptieren, aber möglicherweise hätte ein sorgfältiges Aufarbeiten mehr geschadet als genutzt. Nichts desto trotz waren die Essener Grobschmiede durchaus in der Lage, das auf Vinyl gehörte "Thrash with Style" auf auch der Bühne gekonnt umzusetzen. Damals wie heute können Dampframmen wie "Legacy of Blood" oder "Faded Pictures" überzeugen, und die Band brauchte sich zu keiner Zeit vor der nicht immer so übermächtigen Konkurrenz aus den USA oder dem heimatlichen Stall verstecken. Kleinere Spielereien wie "Duel of the Axemen" haben das Ganze dann noch mal aufgewertet, um dann mit "Kingdom of Death" die Belastbarkeit der Nackenwirbel zu testen, während das Instrumental "Tarsman of Chor" für mich schon seit Jahren Kultstatus hat. Es gibt im Prinzip genug gute Gründe, sich diesen Konzertmitschnitt aus einer mittlerweile doch schon sehr lange zurückliegenden Zeit zu besorgen. Das reichlich bebilderte Booklet ist ebenfalls ein Kaufargument. Wer also mit einer eher durchschnittlichen Klangqualität zufrieden ist, wem lediglich die Erinnerung reicht oder wer eben seinerzeit dabei war, sollte überlegen, etwas vom Weihnachtsgeld beiseite zu legen. Die CD gibt es für wenig Geld auf der unten vermerkten Website.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword