Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4800351
Besucher seit 09/2002


Trapjaw - Virushuman
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash

Jahr

2005

Spielzeit

51:21

Rezensent

Peter

Auch in Zukunft wird Thrash aus deutschen Gefilden immer über die bekannten drei Bands repräsentiert. Mehr hat es anscheinend nicht in Deutschland und für dieses ignorante Verweigern, dass es doch noch mehr gibt, die sogar dem allseits hochgelobten Dreigestirn locker die Existenz unter den Füßen wegziehen können, bedanke ich mich ganz herzlich bei der Medienmafia. Neben Repent, Delirious oder Spectre Dragon, gibt es noch weitere unzählige Mitbewerber, die sich spieltechnisch auf einem durchaus höheren Niveau bewegen, als es die Aushängeschilder vermögen. Damit wäre ich endlich bei Trapjaw angekommen, die mit ihrer ersten "richtigen" CD mal wieder ordentlich am Thron sägen. Aufgenommen im Westwod Studio zu Paderborn unter der fachmännischen Anleitung des ehemaligen Torian Schlagzeugers, entstand ein zehn Gänge Menü (nun gut, neuneinhalb, das Intro ist nur eine nette Vorspeise), das wie schon bei den vorherigen Veröffentlichungen Thrash auf höchstem Niveau präsentiert. So, hier könnte ich Schluss machen und lediglich den Kauf der CD anraten, vorausgesetzt, du/ihr mögt Gedresche mit Anspruch. Denn den haben Trapjaw mit Sicherheit. Neben all den aggressiven, teilweise hasserfüllten Attacken, die über die gesamte amtliche Spielzeit die Ohren in Alarmstellung gehen lassen, setzen die drei von der Dreschmaschine weiterhin auf technisch sauber ausgearbeitete Arrangements, die ein sehr gutes Gegengewicht zu den teilweise sehr brachialen und kalten Strukturen aller Titel bildet. Angetrieben von Gitarrist und Sänger Marek Latos, der mit seiner Art zu singen irgendwo zwischen Baloff und Mille angesiedelt ist, pflügt sich die Band durch den Acker der Belanglosigkeiten und hinterlässt eine gut aufgewühlte Erde, auf deren Boden dann die Saat für eine neue Welle des Thrash gesät werden kann. Wie ich schon bei meinem letzten Review geschrieben hatte, könnten Trapjaw durchaus die Initiatoren für eine neue starke Szene sein. Das wird durch die neue CD wieder sehr stark unter Beweis gestellt. Beweise gibt es dafür genug. Egal ob nun "Deus absoconditus", das trotz einer leichten Prise Doom fast schon im Grenzbereich Death/Thrash wildert oder die Abrissbirne "Blooddawn in Kadath", es passt alles. Abgerundet wird das Vergnügen dann noch durch das im mittleren Tempobereich gehaltene "Crush the idols of ignorance", das durch die Geschwindigkeitsbegrenzung eine fast schon beängstigend geheimnisvolle Ausstrahlung hat. Auch sehr gelungen und wieder typisch ungewöhnlich und somit erneut ein Beweis, dass die Musik von Trapjaw ein Hörerlebnis der etwas anderen Art ist, ist das Instrumental "And flesh came into being". So weit mein kurzer Bericht zum Stand der Dinge. "Virushuman" ist wiederum ein rundum zufriedenstellendes Album, das die Ausnahmestellung von Trapjaw erneut unter Beweis stellt. Mehr kann nun wirklich nicht mehr verlangt werden.

Marek Latos
Salzufler Str. 72
33719 Bielefeld
marek@trapped-in-jaws.de
http://www.trapped-in-jaws.de



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword