Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4646004
Besucher seit 09/2002


God Forbid - IV: Constitution of Treason
Metalspheres Info-Box

Genre

Moderner Thrash

Label

Century Media

Rezensent

Alf

Es gibt doch nix besseres, als übertroffene Erwartungen! Um ehrlich zu sein, habe ich nach dem letzten Output der verbietenden Götter einen weiteren Verlust von Ecken und Kanten erwartet, eine Begradigung der Songstrukturen, um auf dem Mainstream-Highway mit Vollgas die Charts hinaufbügeln zu können, aber nix da!!!

"IV: Constitution of Treason" ist ein hakenschlagender Metal-Hase, der alles aufkommen lässt nur keine Langeweile. Der Metalcore-Faktor wurde zurückgenommen, und anstatt runtergestimmte Stoptime-Orgien zu feiern, duellieren sich die zwei Axt-Träger so heftig, dass die Funken fast aus den Boxen sprühen. Oh, Stoptimes und Moshdowns gibt es natürlich noch genügend, aber anstatt, wie im Metalcore üblich, sämtliche Songdramatik alleine schultern zu wollen, treten sie bei God Forbid als Verstärkung auf, um den geilen Thrash-Riffs genau im richtigen Moment ein zusätzliches Pfund an Gewicht und Bösartigkeit zu verpassen. Wer mir nicht glaubt, oder sich das nicht vorstellen kann, sollte beim Song "Into the Wasteland" auf Minute drei vorspulen. Einfach wunderbar!

Ich könnte über jedes Element des God Forbid Sounds stundenlang schwärmen: Frontmonster Byron Davies, dessen Organ einem durch und durch geht, die verspielte Groove-Kante von Ausnahmedrummer Corey Pierce, die intuitiven Bass-Lines von John Outcalt und natürlich die unbegrenzte Ideenvielfalt, die die beiden Coyle Brüder aus ihren Klampfen zaubern, all das ist einfach nur begnadet. Und die Burschen bringen das tatsächlich alles unter einen Hut, kein Instrument ist verzichtbar: "IV: Constitution of Treason" ist ein homogenes Thrash-Monster, zu keiner Sekunde vorhersehbar, und mit verschachtelten Spannungskurven versehen, die ihresgleichen suchen. Melodie und Härte, Soli und Riffbrachialität gehen so nahtlos ineinander über, dass einem im Angesicht dieses Wechselbades der Gefühle eine Gänsehaut nach der anderen heimsucht.

Aber Vorsicht: Ich habe das Album mittlerweile über 30 mal gehört, und finde immer wieder Neues, das mir vorher entgangen ist. Leicht machen es einem God Forbid nicht! Es braucht schon einige Durchläufe, ehe man sich einigermaßen in der Songarchitektur auskennt und sich darin wohl zu fühlen beginnt. Aber gönnt den fünf Amis diese Chance! God Forbid sind der lebende Beweis dafür, dass wachsender Erfolg nicht mit einem Verlust von kreativer Identität einhergehen muss! Auf den CDs einschlägiger Metal-Magazine befindet sich der Song "Chains of Humanity", und das ist eine erfreulich repräsentative Wahl. Wer noch eine weitere Einstiegsdroge benötigt, sollte sich "To the fallen Hero" reinziehen ? der perfekte Mitgröhler.

Ansonsten kann ich der Thrash-Gemeinde nur raten, sich diese Scheibe auf den Einkaufszettel zu schreiben, und auch der Metalcore-Fraktion wird ein Probehören nicht schaden, wenn es auch den meisten zu metallisch verspielt sein dürfte.

In meinen Ohren jedenfalls ist die vierte God Forbid Attacke seinem Vorgänger "Gone Forever" um Meilen voraus, fast geiler als "Determination" sogar. Mit einem Wort: Ein Meilenstein!!!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword