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Frostmoon Eclipse - Gathering The Dark
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

ISO666

Jahr

2001

Rezensent

Sascha

Wieder einmal eine Band, die kaum jemand kennt, die aber einen höheren Bekanntheitsgrad verdient hätte. Frostmoon Eclipse aus Italien spielen anspruchsvollen Black Metal mit leichter Death Metal Schlagseite, der allerdings deutlich nordischer Prägung ist.

Die Gitarrenarbeit orientiert sich an norwegischen Heroen wie Immortal und Satyricon und fällt dabei meist anspruchsvoll und abwechslungsreich aus. Ich wurde auf die Band aufmerksam, da deren Drummer G. Potenti auch auf dem Nocternity-Opus "Onyx" die Felle verdrosch. Dort kam seine Leistung einer zerstörerischen Naturgewalt gleich und mein Ohr verlangte nach mehr Hörstoff von diesem Herrn. Dass ich sein Spiel sofort erkannt habe, spricht sehr für seine Eigenständigkeit, dazu spielt er einen sehr filigranen, schnellen Stil, der in langsamen Momenten einige Brutalität vorweisen kann. Der Mix ist dazu sehr klar und trocken geraten und überzeugt durch seine Brachialität. Für Schlagzeug-Freunde also schon einmal ein gefundenes Fressen. Hinzu kommt die ausgefeilte Gitarren- und Bassarbeit und das hervorragende Songwriting. Die acht Songs sind richtige Ohrwürmer geworden und haben einen hohen Langzeitwert, da immer wieder geschickt zwischen ICE-Geschwindigkeit, langsamen Akustik Einschüben und Double-Bass Walzen gewechselt wird. Mir ist bisher auch noch keine Band bekannt, deren Akustik-Gitarren so niveauvoll gespielt werden, denn Frostmoon Eclipse bieten einiges mehr als einfaches Geklimper, zu hören in den drei auflockernden Überleitungen. Herausragend sind vor allem der hasserfüllte Opener "Where no light burns", das höchst melodische "Worms on Mankind", sowie der rohe Schlusstrack "In Decay They Fall" von der 7" EP "Revenge in Scorn", die als Bonusmaterial enthalten ist.

Black-Metal Puristen dürften einige Thrash und Death Metal Anleihen im Riffing übel aufstoßen, ist man in dieser Hinsicht jedoch aufgeschlossen, bekommt man einen eigenständigen Sound geboten, den ich so noch von keiner zweiten Band gehört habe. Hass und Melancholie werden von den hervorragenden Musikern zu einer Einheit geschmiedet. Da die Band zudem vor kreativen Ideen quasi explodiert und das Songwriting überzeugen kann, lege ich euch diesen Tonträger sehr ans Herz. Er dürfte allerdings nicht einfach zu bekommen sein, versucht daher mal die Band über deren Email Adresse zu kontaktieren. Dieser Tage ist auch das dritte Album der Band erschienen, ein reines Akustik-Album übrigens, was deutlich machen dürfte, dass Frostmoon Eclipse ihren eigenen Weg gehen.



   
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