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DuskMachine - The final Fall
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash Metal

Label

Twilight Vertrieb

Rezensent

Volker

Hach ja, irgendwann ziehe ich doch noch nach Berlin... Zumindest liefert die dortige Thrash-Szene beste Argumente, denn nach Desilence und Respawn bieten nun auch DuskMachine feinen Stoff abseits ausgetrampelter Pfade. Mit Desilence teilt man sich übrigens den charakteristischen Sänger Hagen Hirschmann und im Gegenteil zu den genannten Bands hat man sich mit Twilight bereits einen tatkräftigen Partner an Land ziehen können. Am Schlagzeug nimmt dazu niemand geringeres als Randy Black Platz, neben dem Gitarrist Nicolai Wurk nicht weniger professionelles Flair verströmt.
Zwar enthalten einige Songs recht starke Anleihen an Nevermore, aber die Berliner reduzieren sich bei weitem nicht darauf, sondern erschaffen im Spannungsfeld zwischen hartem Thrash, traditionellem Stoff und viel Melodik einen ganzen Stapel sehr interessanter und stellenweise auch sehr unterschiedlicher Stücke. Im Mittelpunkt stehen technisch feine Thrasher, die durch den dominanten Gitarrenstakkato recht modern klingen, aber weit von jeder Anbiederung entfernt sind und wie etwa der Titelsong und Opener oder auch das stark midtempo-orientierte "From deep below" rasend schnell ins Ohr gehen. Während "The Maker's Death" der wohl powermetallischste Song des Albums ist und Parallelen sowohl zu Iced Earth als auch zu Metal Chruch ziehen lässt, zählt das fast schon balladeske "Consolation" zu den ganz wenigen nicht so überzeugenden Stücken. Als weitere Besonderheit wird "Three" noch mit von Sepultura wohl bekannter Tribal-Percussion verziert, fügt sich gut in den sowieso starken Song ein. Und zum Schluss liefern DuskMachine mit "Lament / Entering the Afterlife" sogar noch noch einen Abstecher in die Gefilde des epischen Dooms und machen auch da eine gute Figur. Während die zweite Hälfte des Songs sich auf eher unspektakulär anmutende Gitarrenharmonien konzentriert, steht der erste Teil in der Tradition von Candlemass, erinnert auch an die deutschen Kollegen von Doomshine und liefert den Beweis, dass Hagen Hirschmann auch in einer traditionellen Doom-Band als Sänger gut aufgehoben wäre.

Erwähnenswert ist noch, dass "The final Fall" ein Textkonzept zu Grunde liegt, welches auf den Erzählungen "Der Sandmann" und "Die Bergwerke zu Falun" von E.T.A. Hoffmann beruht und bestens mit der düsteren grafischen Aufmachung korrespondiert. Und nicht zuletzt, dass das Debut von DuskMachine mit einem angenehm rohen und sehr druckvollen Sound veredelt wurde, der eines von vielen Argumenten liefert, hier mal mit beiden Ohren hinzuhören!



   
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