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The Airs - The Music of Metallica
Metalspheres Info-Box

Genre

Metal

Label

Promo Sound LTD

Spielzeit

74:36

Rezensent

Peter

Früher war alles besser, billiger und überhaupt schöner. Aus einer senilen Sichtweise heraus mag das richtig sein. Allerdings gab es in den siebziger Jahren für uns Landeier zwei extrem schwerwiegende Probleme, vorausgesetzt das Leben war nicht nur auf Ackerbau und Viehzucht fixiert. Problem 1: Wer fährt uns in die Stadt? Problem 2: Woher bekommen wir das viele Geld, um die ganzen Objekte der Begierde, die sich entweder mit 45 oder 33 Umdrehungen in der Minute und dem gnadenlosen Wunsch nach sofortiger Inbesitznahme um uns bemühten, auch wirklich zu erwerben? Manch einer mag ernsthaft über Bankraub oder ähnliches nachgedacht haben. Die einzige Alternative die es gab, war die Firma Europa, die für unschlagbare 5 DM die ganzen Tophits auf Vinyl bannte und auf reichlich Käufer hoffte. Na ja, so dumm waren wir nun auch wieder nicht. Irgendwelche Kasper singen die Titel, um die sich unser ganzer Lebensinhalt dreht, mehr oder weniger gelungen nach und das soll uns genügen? Dann lieber gleich verzichten!

So, damit in das Jahr 2006. Die Möglichkeiten, sich ganze Datenbanken voll mit Musik recht problemlos auf MP3 Player oder sonst was zu kopieren, sind mehr als locker bezahlbar. Wer lieber das echte haben möchte, kann sich das Ganze bequem per Ebay in die heimische Stube holen. Wer also braucht billige Imitate, wenn die Originale in nahezu allen Variationen günstig zu erwerben sind? Anscheinend doch eine Menge. Im Supermarkt meines Vertrauens bin ich an einem Ständer voll mit obskuren CDs hängengeblieben. Hallo? Was ist hier los? Holen mich die Schatten der Vergangenheit ein oder war eins der Bierchen von gestern leicht schlecht? Von AC/DC bis Van Halen, Kiss, Led Zeppelin, Queen und weniger interessantem wie den Bee Gees oder Michael Jackson, wird hier alles aufgefahren, was irgendwie Geschichtsträchtig ist. Nun gut, 4,99 EUR investiere ich mal und lass' mich überraschen. Da die meisten von uns wohl im nüchternen Zustand einkaufen gehen, dürfte der kleingedruckte Hinweis "These album tracks are professionell re-creations and not renditions by the original artists" eher unnötig sein. Warum jetzt das Review? Als warnender Hinweis, von dieser CD die Finger zu lassen? Wohl weniger. Dass die Amerikaner vor keiner noch so obskuren, gewinnbringenden Schuftigkeit abzuhalten sind? Eigentlich auch nicht. Wer Angst um seine CD Sammlung hat, die möglicherweise bei zu heftigen Bierböen zu Schaden kommen könnte, brennt die Schätzchen auf CD-R, fertig aus! Als Ratespiel, wer hier "Seek and destroy" oder "Enter Sandman" verhunzt, eignet sich diese CD aber sicherlich. Nicht wenige werden garantiert darauf tippen, dass es sich hier um die Outtakes handelt und sofort in Verhandlungen treten, um dieses rare Bootleg in die eigene Sammlung zu integrieren. Ansonsten wüsste ich wirklich nicht, wer diese noch nicht mal besonders engagierte und professionell eingespielte Armseligkeit braucht. Es gibt durchaus Coverversionen, die den Originalvorlagen ebenbürtig wenn nicht sogar überlegen sind. Wenn ich dann allerdings "The Unforgiven" in der Zweitversion höre, weiß ich, was es bedeutet, in Abu Ghraib oder Guantanomo Bay gefoltert zu werden. Gut, dass es in Deutschland 1 Euro-Jobs gibt, sonst kämen die ehemaligen Chefs von Europa auf die Idee, ihre Firma wieder aufleben zu lassen. Was in den USA möglicherweise ein Verkaufsrenner ist, wird hier zu Lande mit garantierter Sicherheit eine unnötige Belastung für den Sondermüll. Obwohl, ab 3 Promille aufwärts merkt keiner mehr, was das Echte und was das Plagiat ist.



   
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