Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4711656
Besucher seit 09/2002


Ex Inferis - Defunctus in Heresi
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Jahr

2005

Spielzeit

53 Minuten

Rezensent

Alf

Also jetzt bin ich ja erst mal platt. Seit zwei Wochen lasse ich mir "Defunctus in Heresi" in die Lauscher laufen, aber niemals wäre ich auf die Idee gekommen, dass diese Scheibe veröffentlicht wurde, ohne dass die Luxemburger ein Label im Rücken hätten: Die Aufmachung kommt mächtig edel daher, und die Produktion braucht sich bestimmt nicht vor ihren "großen Geschwistern" mit Labelunterstützung verstecken.

Ex Inferis bieten uns auf ihrem vierten Output eine schartige, rifflastige Death-Metal-Kante: Die Songs sind abwechslungsreich und bewegen sich hauptsächlich im gewichtigen Midtempo. Zwar feiert der Drummer hin und wieder eine kleine Knüppel-Orgie, aber ansonsten regiert die düstere Donnerfaust, aufgelockert von flottem Thrash. Der Sänger kreischt schön hysterisch durch die Botanik und der Drummer gibt ein paar zünftige Growls dazu, so weit, so Death Metal. Aber irgendwie sitzen Ex Inferis zwischen den Stühlen. Da lugt moderner Ami-Tod genauso aus den Songideen, wie die alte Schule in allen Ausprägungen vertreten ist, die melodische Schiene haben die Luxemburger ebenso wenig vergessen, wie aktuelle Groove-Einlagen.

Atmosphäre ist bei dem Ganzen das Zauberwort. Die Songs lassen die Vier Minuten-Marke gerne hinter sich und kommen über längere Strecken ohne Gesang aus. Langweilig wird "Defunctus in Heresi" dabei nicht, die Instrumente haben sich ständig etwas zu sagen, und erzählen dem Hörer dunkle, wütende Death-Metal Geschichten. Der Sound ist knackig, hat bissige Höhen im genau richtigen Ausmaß und der Schmutz darin ist wohldosiert. Nur die Intros und Instrumentals hätte man sich sparen können: Langgezogene Sample Spielereien, die man nur deswegen erträgt, weil man hofft, dass noch ein interessanter Song hinten dran hängt. "Chants from Beyond" klingt gar wie eine verhunzte Version der Akte X-Melodie, zu der der Sänger eine fußnagelrollmäßig schiefe Begleitung haucht. Brrrrr! Aber bei 53 Minuten Spielzeit fallen diese Ausrutscher kaum ins Gewicht ? dafür gibt's immerhin die Skip Taste.

Ex Inferis haben hier jedenfalls ein mutiges und erwachsenes Projekt hingelegt, das Eure Aufmerksamkeit voll und ganz verdient hat. Episch roher Death Metal, der gar nicht so schrecklich Underground ist, wie die Luxemburger glauben. Mein Tipp: Auf die Homepage hüpfen und Testdröhnung (nebst Video) abholen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword