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Manngard - Circling Buzzards
Metalspheres Info-Box

Genre

Crazy Metal

Label

Candlelight

Rezensent

Sascha

Jetzt werden schwere Geschütze bei den Plattenfirmen aufgefahren. Die Promo-CD ist in zehn Millionen Tracks aufgeteilt, damit man sie ja nicht einfach kopieren kann. Da mein Player zwischen jedem Track 2 Sekunden Pause einfügt, hatte ich zunächst einmal meinen Spaß, mir einen Player zu organisieren, mit dem ich mir das Werk durchgängig einverleiben konnte.

Nachdem ich die Hürde genommen hatte, entfaltete sich vor mir ein ziemlich interessanter Sound, der einerseits als Kult gehandelt wird, andererseits schon im Vorfeld vom Kerrang! hochgejubelt wurde. Um die Wahrheit zu sagen: Langweilig sind Manngard wirklich nicht. Die Jungs vermengen sehr gekonnt verschiedenste Elemente aus diversen Metal-Stilen und bringen das Ganze mit verschrobenen Takten und sehr wenig Respekt vor dem Hörer auf einen Nenner. Und zwar mit einer musikalischen Leistung, vor der man schon den Hut ziehen muss. Ganz so neu wie behauptet, ist der Sound natürlich nicht, denn bereits mit Meshuggah, Phazm oder Gojira gibt es Bands, die es mit unkonventionelleren Sounds versucht haben. Freundlicherweise fordern uns die Norweger nur eine halbe Stunde mit ihren Songs heraus, mehr wäre für meinen Geschmack auch nicht drin gewesen. Auf die Nerven ging mir der verzerrte Gesang, der stark am Hardcore ausgerichtet ist. In einem Song ist Mr. Grutle Kjellsson von Enslaved zu hören (von dessen Band hier auch einige Elemente geliehen wurden). Dessen Gesang hat mir wesentlich besser gefallen. Ich muss schon zugeben, dass Manngard cool sind. Manngard sind wie ein Härtetest für alle, denen immer alles zu gewöhnlich ist. Für sie ist dieses Werk geschaffen. Wer gern Metal hört, der emotional berührt, oder gern in schönen Melodien schwelgt, ist hier total fehl am Platz. Ich persönlich bevorzuge jederzeit Gojira, von denen ich behaupten würde, dass sie das Original zu Manngard sind und deren Songs mir wesentlich besser gefallen, da sie nachvollziehbarer sind. Bei Manngard herrscht aber das Gefühl vor, nach dem Song eigentlich gar keinen Song gehört zu haben. Wer aber eine Art "House of 1000 Corpses" als musikalische Umsetzung hören will, sollte hier zugreifen. Nach diesem Film wusste ich auch, dass er gut ist, da er verrückte Ideen hatte, aber ein zweites Mal sehen wollte ich ihn nie.



   
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