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Phoenix Mourning - When Excuses become antiques
Metalspheres Info-Box

Genre

Emocore

Label

Metal Blade

Rezensent

Florian

Metal Blade Records "fluten" in diesen Tagen den Metal/Hardcore-Markt mit einigen Releases. Darunter befindet sich auch das Debüt-Album der Metal-Screamo Band Phoenix Mourning. Und die Jungs aus den USA sind mit Recht bei so einem hochklassigen Label gesignt! Mit "When Excuses Become Antiques" legen sie ein herrlich erfrischendes Emocore Album vor, das durchaus mit der Konkurrenz aus den Lagern von z.B. Atreyu oder Bullet For My Valentine mithalten kann. Die Songs werden duch einen ständigen Wechsel von Shouts und cleanen Gesangspassagen dominiert. Dabei dürften besonders die "soften Gesänge" positiv beim Hörer ankommen, denn hier handelt es sich nicht um das typische "Emocore-Geheule", das manchmal doch mehr nervt und noch depressiver macht.

Welcher der Instrumentalisten diese Parts beisteuert konnte ich leider nicht herausfinden. Tatsache ist jedoch, dass die Stimme sehr ausgereift und erwachsen klingt. Dies verpasst vielen der 13 Songs einen eher positiven Beigeschmack, was dem Quintett sehr gut zu Gesicht steht. Natürlich geht es nicht minder aggressiv zur Sache (und "My Future Actress" kommt auch gut "angepisst" daher). Jedoch überwiegt nicht nur die depressive Stimmung, wie bei manch anderer Emo-Band. Die Jungs aus dem sonnigen Florida machen richtig Lust auf schöne Sommertage.

Was Phoenix Mourning spielen ist nicht neu, klar, aber es ist allemal überzeugend! Immer wieder wird man mit harmonischen Gitarrenläufen konfrontiert. Auch das Tempo wird mal komplett herausgenommen und man darf wie im mittleren Teil von "One January Mourning" bei einem schönen Instrumentalpart einfach nur träumen. Nicht jedes Riff bleibt hängen, aber dass muss auch gar nicht sein. Das Album eignet sich deswegen auch prima zum "Nebenbeihören". Und trotzdem bleibt am Schluss ein Gefühl hängen, ein schönes! Großen Anteil daran haben Lieder wie "From Afar" oder "A New Decor", die einfach Charakter besitzen.

Phoenix Mourning haben noch steigerungsbedarf (u.a. bei den Shouts, die manchmal etwas monoton wirken), aber im Großen und Ganzen ist das Album ein gelungener Einstieg. Gebt dem Album ein wenig Zeit! Dann werdet ihr eure Freude mit dem knapp 55-minütigen Full-Length-Release haben. An der Produktion ist, wie immer bei MetalBlade-Veröffentlichungen, rein gar nichts auszusetzen!



   
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