Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4681214
Besucher seit 09/2002


Textures - Drawing Circles
Metalspheres Info-Box

Genre

Mathe Thrash

Label

Listenable Records

Rezensent

Alf

Sind Meshuggah etwa nach Holland übergesiedelt? Mitnichten. Textures haben 2001 zum ersten mal gemeinsam einen Proberaum betreten und konnten schon 2003 ihr Debut "Polars" auf die Fangemeinde loslassen. 2006 macht sich der Nachfolger "Drawing Circles" daran Frau Antje das Häubchen von der Birne zu pusten.

Und was gibt es auf "Drawing Circles" zu hören? Nun, wer bei der Erwähnung von "Meshuggah" einen pawlowschen Sabber-Reflex in sich aufsteigen spürt, gehört schon mal zur Zielgruppe. Ultra-Vertrackte Rhythmus-Figuren und Riff-Wucherungen nötigen den ungeübten Metaller geradewegs zum Aspirin-Konsum, während Mathe-Thrash Veteranen verzückt vor ihrem Rechenschieber kauern werden.

Anders als ihre Vorbilder streuen Textures aber immer wieder sphärische Passagen in ihre Songs ein und bremsen den Aggro-Faktor damit zugunsten von schrägen Klang-Teppichen. Clean Gesang ist den Holländern ebenfalls kein Gräuel, und sie wissen den auch einzusetzen. Die Produktion ist blitzsauber und druckvoll zugleich, Textures spielen dabei vollkommen auf den Punkt und besonders die Schlagzeugarbeit treibt mir Tränen der Begeisterung in die Augen.

Schwachpunkt sind für mich die Songstrukturen. Hirnwurm-Metal in allen Ehren, aber hier wollen Textures für meinen Geschmack zu viel. So startet "Touching the Absolute" mit atmosphärischem Clean-Gitarren Geplänkel, ehe man sich irgendwo bei der drei Minuten Grenze überlegt, dass ein paar fette Riffs nicht schaden können, aber gerade wenn man sich aufs bangen eingestellt hat, wird wieder geplänkelt. Außerdem weiß man oft nicht, wo der eine Song anfängt, und der andere aufhört. Vielleicht ist das gewollt, vielleicht auch nicht, aber mir fehlt ein klarer Charakter, der die Songs ausmacht.

Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, Textures verstehen ihr Handwerk tadellos, und haben sich trotz aller Ähnlichkeit eine eigene Nische im Meshuggah-Umfeld geschaffen. Die Qualität des Albums ist durchgehend hoch, (die Plänkel-Passagen einmal abgezogen), aber wer unbedingt einen Anspieltipp braucht, sollte sich die Killer Nummer "Denying Gravity" anhören.
Rechenschieber-Thrash der anspruchsvolleren Sorte. Anhören empfohlen!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword