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Divine Noise Attack - Torn Apart
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Label

MDD / Black Attakk

Rezensent

Martin

Nachdem man sich unter dem Namen Cornucopia schon im Jahre 1994 als Death Metal Formation gründete, war es mit dem Aufnehmen von Material noch nicht so weit her. Das erste und auch einzige Lebenszeichen war ein kurzes Demo im Jahre 2001. Unter neuem Namen und ausgewechselter Besetzung geht es dann nun doch langsam aufwärts mit dem Quartett. Inzwischen lässt sich die Truppe Divine Noise Attack rufen, was soviel wie göttlicher Geräuschangriff bedeutet. Ob sich die Band mit diesem Namen nicht etwas zu weit aus dem Fenster lehnt? Jedenfalls ist "Torn Apart", so der Name ihres Debütalbums, welches sich durchgehend aus altem aber neu aufgenommenem Material zusammensetzt, nicht wirklich als Offenbarung zu verstehen. Aber alles zu seiner Zeit. Kosten hat man nämlich scheinbar keine gescheut und mit Travis Smith, der unter anderem schon Coverartworks für Katatonia und Soilwork zeichnete, einen sehr namhaften und fähigen Künstler gefunden, der das Frontbild kreierte. Dementsprechend gelungen kann man selbiges letztendlich auch bezeichnen. Aber allein mit hübscher Aufmachung lässt sich natürlich noch nichts gewinnen. Wobei auch der Gang ins Tonstudio sicher nicht mit ein paar Cent gegessen war, denn aufgenommen hat man unter den Fittichen Tommy Newtons, der ja auch schon Helloween und Victory Alben produzierte. Und auch in der Hinsicht wurde ganze Arbeit geleistet. Der Sound ist letztlich verdammt klar und transparent ausgefallen und auch am nötigen Druck und Wumms scheint es dem Album nicht zu mangeln. Dennoch wäre eine etwas räudigere Aufnahme gar passender ausgefallen, zumindest könnte ich mir das gut vorstellen. So wirkt es klangtechnisch nämlich teils etwas zu steril. Wobei die Songs auch vom spielerischen her nicht so wahnsinnig umwerfend ausgefallen sind. Zwar sind die Fertigkeiten an den Instrumenten durchaus gut, aber man macht meines Erachtens nach zu wenig daraus. Durch den teils zu einfach und uninteressant ausgefallenen Songaufbau beginnen manche Lieder, allen voran das beinahe nervige "Soulless Something", schon beim ersten Hördurchlauf langweilig zu werden. Da wäre ein wenig mehr Spielerei und Einfallsreichtum ohne Frage von Vorteil gewesen. Und auch im Gesamten gesehen fehlen "Torn Apart" einfach so wirklich reizvolle Passagen. Herausragendes sucht man scheinbar vergeblich.

Divine Noise Attack haben mit ihrem Erstlingswerk zwar ein äußerst solides Stück Death Metal erschaffen, mehr als ein "Okay" ist aber unterm Strich nicht drin. Und das, obwohl die Band laut des beigelegten Infoblattes ein ganz toller und heißer Newcomer sei. Da gehen Wunschdenken und Realität leider nicht wirklich konform. Sich "Torn Apart" ins Regal zu stellen dürfte folglich zwar niemandem wehtun, nur sollte schon überlegt werden, ob man bei zuletzt erschienenen Hammeralben der Marke "Kill" seitens der Cannibal Corpse nicht eher zugreifen sollte. Das Portemonnaie eines deutschen Otto-Normal-Verbrauchers ist zuletzt immerhin nicht mehr das allerdickste gewesen?



   
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