Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4697086
Besucher seit 09/2002


Happy Face - Le Tigre
Metalspheres Info-Box

Genre

Technical Death/Grind

Label

Anticulture

Rezensent

Martin

Etwas verwirrt ist man schon, wenn man sich das Erstlingswerk der französischen Band Happy Face so anschaut. Angefangen beim fröhlich klingenden Bandnamen über das Manga-artige Logo bis hin zu den japanisch anmutenden Schriftzeichen welche überall zu finden sind, lässt "Le Tigre" nicht gerade vermuten, dass es sich hierbei um ein Album heftigerer Tonart handelt. Kurzum, die Veröffentlichung könnte äußerlich auch glatt als Alternative oder Pop/Rock Album durchgehen. Dass man sich mit derartigen Vermutung aber mal so was von geschnitten hat, beweist uns die Band, sobald der Silberling in der Anlage rotiert.

Mächtig überrascht war ich nämlich, als das Quartett plötzlich ohne Kompromisse die Brechstange rausholte. Das ist zum Anfang so, das ist mittig so, das ist gegen Ende so. Ganz einfach, "Le Tigre" ist nämlich ein Prügelalbum allererster Güte. Happy Face vereinen hier Grindcore und brutalste Death Metal-Passagen miteinander und würzen das Ganze mit hervorragenden technischen Einlagen. Freunde von GUT oder ausschließlich ähnlich einfachen und geradlinigen Formationen der Porn- und Goregrind-Szene dürften hier also definitiv nicht auf ihre Kosten kommen. Des Weiteren sollte eine gewisse Zeit, um sich mit "Le Tigre" wirklich anzufreunden, in Kauf genommen werden. Dafür sind die Songstrukturen einfach zu komplex und auf den ersten Blick gar etwas wirr, als dass man schon beim ersten Durchlauf vollends abgehen könnte. Typisch für Happy Face sind besonders die krassen Variationen in der Geschwindigkeit. Für wenige Sekunden wird mal im Up-Tempo-Bereich gezockt worauf jene Passage in einen groovenden Mid-Tempo Teil mündet, der ebenfalls nicht lang andauert. Folgen tut nun ein Break, aus dem sich Happy Face mit einem schleppenden Part wieder ins Geschehen zurückkämpfen und wenige Augenblicke darauf wieder wutentbrannt losbolzen. So in etwa dürft ihr euch einen Happy Face Song vorstellen. Die Band ist in ihren Aktionen so verdammt facettenreich und abgeklärt, dass einem teils schon mal die Kinnlade auf den Boden fällt.
Um es also noch mal kurz und bündig zusammenzufassen: Wer Gefrickel in schneller und aggressiver Manier mag, darf zu diesem zerstörerischen und komplexen Album eigentlich gar nicht nein sagen!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword