Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4697085
Besucher seit 09/2002


Ulvhedner / Galdrer - Ferdasyn / Trolldomsanger (Split)
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Northern Silence

Rezensent

Martin

Keiner der beiden auf diesem Split mitwirkenden norwegischen Formationen glänzte bisher mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen. Bei Galdrer?s Beitrag handelt es sich sogar um die erste publizierte Musik überhaupt. Ulvhedner wiederum veröffentlichten einige selbstfinanzierte Demos binnen mehr als zehn Jahren, mehr aber auch nicht. Das im letzten Jahr auf einem Label erschienene "Ferdasyn" Tape wurde dann gleich kurzerhand auch auf diese Split CD gepresst. Somit haben wir es also bei beiden Bands mit eher unerfahrenen zu tun. Nichtsdestotrotz verstehen beide ihr Handwerk, das steht außer Frage.

Kommen wir erstmal auf die ersten fünf Titel zu sprechen, die uns Ulvhedner präsentieren. Stilistisch handelt es sich dabei zuerst einmal um recht atmosphärischen und naturverbunden Black Metal, der zu Träumen einlädt. Wirklich hasserfüllt tönt ihre Musik nicht. Und das muss sie auch nicht, denn so wie sie Ulvhedner rüberbringen, gefällt sie mir nicht minder gut. Sehr angenehm klingen vor allem die Gitarrenläufe bei "Sanitorium" und "Dreven I Dauden Av Slit". Beide schaffen es, herrliche Landschaften zu kreieren und den Hörer zu verzaubern. Ulvehdner haben aber auch noch mehr zu bieten, als nur mitreißende Riffs. Auch vor interessanten Synthesizer-Klängen wird nicht halt gemacht. Diese wurden oftmals sehr passend eingesetzt und geben der Band noch einen zusätzlichen Schuss Wiedererkennungswert hinzu. Auch der Songaufbau ist für Black Metal-Verhältnisse schon beinahe komplex ausgefallen. Auch wenn ein gewisses Maß an hypnotisierender Monotonie vorhanden ist, sorgen die Norweger nämlich auch immer wieder für Überraschungsmomente. Gefühle werden auch vielerlei hervorgerufen. Ob Stolz, Tragik oder Verträumtheit ? Ulvhedner bieten auf ihren gerade mal knapp dreiundzwanzig Minuten so einiges und wissen vollends zu überzeugen.
Einen wirklich klaren Minuspunkt muss ich aber leider noch ansprechen. Es geht einzig und allein um den Titelsong ihres Beitrages, nämlich "Ferdasyn". Dabei handelt es sich um ein schönes Instrumental, das aber zum Teil nicht eindeutiger von einem gewissen Varg Vikernes hätte übernommen sein können. Mit ein klein wenig eigenen Ideen und verändertem Klang wurde hierbei nämlich einfach Burzum?s "Han Som Reiste" auf den Silberling gepresst. Ein wenig mehr Originalität wäre da doch wünschenswert gewesen.

Der zweite Teil gehört natürlich Galdrer, und auch die machen ihre Sache nicht schlecht. Begonnen mit einer kurzen folkloristisch klingenden Einführung beginnt kurze Zeit darauf ihr erstes dargebotenes Lied, nämlich "Ferdatokt". Ehrlich gesagt bin ich von diesem aber wenig angetan. Einzig und allein das schöne melancholische Riff zwischendrin weiß zu begeistern. Sonst ist es ein eher langweiliges Stück ohne weitere Höhepunkte. Die beiden folgenden Songs haben dann qualitativ glücklicherweise etwas mehr zu bieten. Ähnlich wie auch Ulvhedner wissen ab jetzt auch Galdrer eine teils epische und schöne Gesamtatmosphäre zu kreieren. Nur das durchgehend zu monoton und mittelschnell ausgefallene Tempo vermag etwas zu nerven. Die Riffs sind aber wirklich herrlich melodiös und eingängig ausgefallen. Darauf sollten sich Galdrer zukünftig vielleicht eher konzentrieren, denn da scheinen ihre Stärken am ehesten zu liegen.

Schlussendlich ist der "Ferdasyn / Trolldomsanger" Split ein sehr nett anzuhörendes Output beider Parteien geworden. Ulvhedner haben dabei den positiveren Eindruck hinterlassen, und so kann ich nur betonen, dass ich mich sehr aufs kommende Album freue. Galdrer wiederum haben solide Kost geboten und es bleibt zu hoffen, dass sie sich für ihre zukünftigen Releases auf ihre Stärken besinnen, die sie ja bereits hier andeuteten. Letztendlich ist die Anschaffung dieser Split CD jedenfalls unter die Kategorie "lohnenswert" zu stellen. Mit dem Teil kann man definitiv sehr angenehme Stunden verbringen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword