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Entombed - When in Sodom EP
Metalspheres Info-Box

Genre

Death´n´Roll

Label

Soulfood

Rezensent

Alf

Schwermut, Schwermut. Da können all die guten Alben und all die guten Bewertungen nicht darüber hinwegtäuschen: Nicke Andersson war das kreative Mastermind von Entombed, die Seele der Band, der Meister knackfrischen Schlagwerks und der Architekt unsterblicher Riffdenkmäler. Mit seinem Fortgang musste sich Entombed zu einer Death´n´Roll Combo degradieren lassen, die "nur" sehr gute Musik macht. Zwar haben sich die schwedischen Todespioniere aus dem "Same Difference" ? Loch wieder herauslärmen können, aber die qualitativen Sphären der Andersson Ära verschwinden nach wie vor im Dunst der Entfernung und Entombed werden diese Höhen nie wieder erklimmen können.

Was nicht heißt, dass den Schweden seitdem keine Hammersongs gelungen wären: "Say it in Slugs" war einer, "City of Ghosts" ein anderer und hier pustet "Heresy" dem Banger mit einem Killerriff die Rübe vom Schädel. Damit wären wir also endlich angelangt, beim aktuellen 5-Track Appetizer auf das kommende "Serpent Saints" Album. "When in Sodom" knüpft nahtlos an "Morning Star" und "Inferno" an, räudiger Death´n´Roll mit typischer Entombed Schlagseite, mit Samples und einem schmutzigem Sound verunedelt. Ob rotziger Midtempo-Teppich ("When in Sodom"), geradlinige Death Metal Attacke ("Carnage"), Akkustik-Nummer ("Amen"), oder den erwähnten Mödergroover "Heresy", der auch vor einem Kinderchor nicht zurückschreckt, Entombed zeigen was sie auf dem Kasten haben, und was der Fan vom kommenden Album zu erwarten hat.

Wer "Inferno" mochte, wird auch "When in Sodom" mögen, zurecht, denn schlecht ist keiner der Songs, bis auf die recht unnötige Akkustik-Nummer "Amen" vielleicht. Nostalgisch veranlagte Altfans jedoch werden sich schluchzend in ihrer Entombed-Sammlung vergraben, wenn das Organ von Meister Petrov alte Wunden aufreißt. Für Neueinsteiger unbedingt anhörenswert, für Nostalgiker ein bittersüßes Vergnügen. Bitte bitte, ich will Nicke wieder haben....



   
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