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Mörker - Skuggornas Rike
Metalspheres Info-Box

Genre

Romantic Black Metal

Label

Northern Silence Productions

Rezensent

Sascha

Die einfachsten Dinge im Leben sind oft die schönsten. Wer von uns hat nicht schon einmal beim Anblick eines Sonnenaufganges oder einer verschneiten Waldlichtung dieses Gefühl verspürt, dass wahre Schönheit manchmal einfach nicht rational zu erklären ist? Warum sage ich das? Nun, irgendwie führt mich dieser Gedanke zur Musik der schwedischen BM-Formation Mörker. Sie zelebrieren wahrlich keine komplexe oder innovative Musik, ihr Sound ist jedoch dermaßen emotional und vereinnahmend, dass ich als Hörer sofort gefangen bin und mich in ihrer Klanglandschaft treiben lasse. Besonders stark kommt das im Song "Evig Vinter" zur Geltung, der den Hörer wirklich fast schon schweben lässt. Wunderbar!
Letztendlich hat sich im Vergleich zur MLP "Den Sista Utfärden" nur wenig geändert und dessen Liebhaber können blind zugreifen. Einen kleinen Dämpfer bekam meine Begeisterung, als ich sah, dass drei Titel der MLP auf "Skuggornas Rike" wieder verwendet wurden. Ich hatte auf einen Longplayer mit komplett neuem Material gehofft. "Slaget Om Norden", "Tidlos Värd" und "Dyster Tid" liegen hier also in neuem Klanggewand vor. Da diese Titel auch die stärksten auf "Den Sista Utfärden" waren, gliedern sie sich hier selbstverständlich hervorragend ein und insgesamt beinhaltet das Debütalbum Mörkers auch mit ihnen eine stolze Stunde romantischen Blackmetals.
Der Sound hat sich etwas gewandelt, das omnipräsente Keyboard wurde im Mix etwas weiter in den Hintergrund gelegt und den Gitarren kommt somit mehr Aufmerksamkeit zuteil, was vielleicht Einigen besser gefallen dürfte, ich persönlich empfand das Klangbild der MLP als etwas eigenständiger. Aber auch in den neuen Kompositionen der Band nimmt das Keyboard ganz klar eine starke Position ein und ist ein wichtiger Faktor für die Wirkung der einzelnen Stücke. "Die Intensität des Songwritings wird auf ein noch höheres Level gehoben" behauptet das Label der Band, was sich im Laufe des Hörens von "Skuggornas Rike" auch tatsächlich bewahrheitet. "Livets Ände" und "Mot Dödens Portar" sind wahrlich grandiose, abwechslungsreiche und sehr epische Stücke geworden, die auf jeden Fall zeigen, dass Mörker lange noch nicht die Ideen ausgegangen sind. Mörker sind sicherlich stark von den Norwegern Gehenna zu Zeiten von "First Spell" und "Seen Through the Veils of Darkness", sowie dem Album "For All Tid" von Dimmu Borgir inspiriert. Diese Ikonen haben ihren Sound ja radikal geändert und dieses geheimnisvolle, mystische und auch romantisch-schöne und urwüchsige Element im BM ist ja eigentlich auch schon fast ausgestorben. Für Anhänger dieser Gattung stellt "Skuggornas Rike" einen Pflichtkauf dar. Zwei Dinge, die mir bei Mörker auch ganz besonders gefallen, sind zum einen das abwechslungsreiche Schlagzeugspiel und zum anderen der wirklich eigenständige, garstige und irgendwie "weise" klingende Gesang Ascaroths, welchen ich wirklich unter hunderten von BM Sängern heraushören könnte und das ist sicher selten heutzutage. Als einzigen Kritikpunkt sehe ich das teilweise doch sehr simple Gitarrenspiel. Sicher wäre progressives Riffing hier völlig fehl am Platz, manchmal wünschte ich mir allerdings hier und da mal etwas spektakuläreres. Was Stimmung und Atmosphäre anbelangt, liegt hier allerdings sicherlich eines der BM-Alben des Jahres vor.
Neben der Jewel-Case Version erscheint "Skuggornas Rike" in einem schönen Digi-Pak, der auf 200 handnumerierte Einheiten limitiert ist. Leider liegt kein Booklet bei und auch keinerlei Texte sind enthalten, was ich etwas schade finde. Das wunderschöne Covermotiv, das hervorragend die Musik Mörkers visualisiert, könnte ich mir auch sehr gut auf einem Plattencover vorstellen.



   
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