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Horncrowned - Satanic Armageddon
Metalspheres Info-Box

Genre

Highspeed Black Metal

Label

Ketzer Records

Rezensent

Sascha

Das volle satanische Programm hauen uns Horncrowned aus Kolumbien mit ihrem zweiten Werk "Satanic Armageddon" um die Ohren. Panzerfäuste im Logo, Satan, Panzer und Skelette auf dem in rot gehaltenen Cover, fünf furchteinflößende Gestalten in Corpsepaint; hier sind alle Klischees des Blackmetal vereint. Ihren militant schnellen Blackmetal nennen die Musiker "Hyper Fast Church Burning Black Metal", ist doch geil oder? Also als Entertainer sind die Kolumbianer schon mal nicht schlecht.

Musikalisch gesehen kann man hier getrost sagen, dass die Zeit für die Herren von Horncrowned wirklich stehen geblieben zu sein scheint. Elf tödliche Stücke, die durchgängig im Blastbeat eingetrommelt sind, massieren die Trommelfelle und lassen nicht einmal den Hauch einer Abwechslung zu, wenn mal ein Double-Bass-Part eine kleine Verschnaufpause gewährt, kann man sicher sein, dass sie nicht lange anhalten wird und gleich wieder weiter churchgeburnt wird. Die Instrumentalisten geben sich wirklich keine Blöße: perfektes Gitarrenspiel, präzises Drumming, ein den Körper perforierender Sound und ein infernalischer Schreihals zeigen Fähigkeiten der Musiker, die die Hoffnung verstärken, dass die Band in Zukunft vielleicht doch einmal kleine Kompromisse im Songwriting macht. Hier sieht es nämlich düster aus, man hat sich hier wirklich nicht die leichteste Spielart ausgewählt, denn logischerweise klingt hier vieles, wie schon einmal gehört. Man könnte es kurz machen: wer so viel Geld hat und sich auch die letzten, total langweiligen Marduk-Alben gekauft hat, kann hier auch gern noch zuschlagen. Wer da allerdings auch schon gegähnt hat(und Marduk sind definitiv abwechslungsreicher als Horncrowned), sollte lieber einen weiten Bogen um die CD machen.

Für Highspeed-Freunde empfehle ich das atmosphärische Meisterwerk von Asmodeus(Review auf Metalspheres), die nicht nur wahllos knüppeln, sondern auch düstere Atmosphäre erzeugen. Horncrowned erzeugen trotz ihrer hingebungsvollen Präsentation leider nur Langeweile.



   
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