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Evanesce - Secure The Shadow
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Death Metal

Label

No Face Records

Rezensent

Martin

Ui, da war ich aber etwas verwirrt, als ich unter anderem diese Scheibe aus dem Umschlag zog. Ich bekomme Evanescence? Mit solcher Musik hab ich doch eigentlich kaum was zu schaffen. Als ich die Scheibe dann gleich mal ausprobierte, steigerte sich meine Konfusion ins Unermessliche. Evanescence und Death Metal? wat zur Hölle?!? Ja, irgendwann bekam ich es dann doch mal mit, dass es sich hierbei nicht um die alternative Rockband sondern um eine andere, aus England stammende Formation dreht, die natürlich auch ein klein wenig anders geschrieben wird, was ich mit meinen müden Augen anfangs allerdings einfach nicht mitbekam.

Nun ja, nachdem mir mein Hirn mal wieder einen Streich gespielt hatte, widmete ich mich erstmal ausführlich der Musik dieser Band. Sofern ich jetzt nicht schon wieder irgendwo in der Twilight Zone fest hänge, kann ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass mir das Material, welches "Secure The Shadow" enthält, ziemlich zusagt. Die Briten präsentieren mir hier interessanten Death Metal melodischerer Art, der sich fernab jeglicher Trends bewegt. Schon allein der Gesang ist im Vergleich mit anderen Bands des Musikstils anders. Es wird nämlich durchgehend tief gesungen, von klaren oder kreischenden Stimmen keine Spur. Des Weiteren preschen Evanesce auch mal ganz gern nach vorn und legen eine untypisch brachiale Seite frei. Es wäre allerdings kein Melodic Death Metal, wenn wir nicht eingängige Gitarrenmelodien zu hören bekämen. Genau diese gibt es selbstverständlich auch zuhauf. Jene sind teils sehr schön und schwungvoll ausgefallen und fressen sich schon nach kurzer Zeit ins Ohr. Andererseits werden aber auch richtig fette, eher herunter gestimmte Gitarrenriffs gespielt. Abwechslung wird einem hier folglich allemal geboten. Besonders herauszustellen ist neben dem melodischen aber doch deftigen Opener und dem bösen "Hate Male" ganz besonders der Rausschmeißer "Fortress Of Solitude", der mit einer Länge von acht Minuten und bezaubernden Riffs das Albumhighlight darstellt. Das restliche Songmaterial ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern, mal abgesehen vom dritten Lied namens "Statues To A Fallen Heaven", das als einziges mit unpassenden und dadurch nervenden Stakkato-Parts negativ auf sich aufmerksam macht.

Für Melodic Deather, denen etwas Abwechslung gerade gelegen kommt, ist "Secure The Shadow" also eine lohnenswerte Anschaffung und Evanesce ein Name, den man erstens nicht verwechseln und zweitens bitte im Hinterkopf behalten sollte.



   
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