Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4756102
Besucher seit 09/2002


Adversus - Einer Nacht Gewesenes
Metalspheres Info-Box

Genre

Goth-Folk-Electro-Metal

Label

Sonorium

Rezensent

Christian

Die Beschreibung der Musik macht mich schon einmal neugierig ? hier werden offenbar mannigfaltig Einflüsse und Ideen verquickt und zu einem anspruchsvollen Sud vermischt. Leider liegt mir nur die Promoversion vor, denn die offizielle CD ist demnach ein richtiges Luxushäppchen mit allerlei Features und Erläuterungen in einem feinst designtem Layout. Das allerdings kann ich wie gesagt nur vermuten. Ich fange ganz einfach mal ganz "hinten" in meiner Niederschrift zum Tonträger an und beginne demnach atypisch: Man möge doch bitte als Anspieltipp Track No. 9 hören. Warum nun dieser Tipp so weit vorne? Ich wage die Erklärung: Die CD könnte zu Überladenheit tendieren und von daher den Hörer ad hoc etwas überfrachten. Im Laden hat man nicht immer die Muße und Gelegenheit, eine Veröffentlichung wie diese hier mit der erforderlichen Konzentration zu hören. Aus diesem Grunde rate ich dazu, ein Stück zu hören, das zumindest ansatzweise und in komprimierter Form so etwas wie eine Essenz dieses Konzeptalbums darstellt. Aus meiner völlig subjektiven Sicht selbstverständlich! Wer mehr wissen will: bitte, follow me.

Die Reise mit Adversus? neuem Tonträger beginnt mit einem wirklich gelungenen Intro, welches neugierig macht und schmeichelnd zum Verweilen und Aufhorchen einlädt. Im weiteren Verlauf treffen mittelalterliche Klänge auf klassische Frauenstimmen, pointierte Bläser, harte Metalriffs, männliche Sprech- und Growl-Parts sowie bombastische Geräuschkulissen. Hier wird viel ausprobiert und gewagt; dies natürlich auf die Gefahr hin, dass es zuviel wird. Die Tracks sind hart an der Grenze zum Overload, funktionieren jedoch in ihrer Gesamtheit. Positiv wirkt sich hier definitiv die Ausrichtung und Fokussierung auf die lyrischen Inhalte der Tracks aus, die das Ohr und die Aufmerksamkeit des Hörers einfordern und zu binden vermögen. Positiv ist hierbei die Stimme und Tonlage Rosendorns zu erwähnen, der sich stimmlich und textlich für das Werk verantwortlich zeichnet und es schafft, stets unterstützend und ausgewogen in die jeweilige Struktur eines Liedes einzutauchen und qua Stimme und Inhalt Kraft und Balance zu geben. Man mag mich jetzt für verrückt erklären, aber mich erinnert das an Sven Väths Konzeptalben aus den frühen 90ern, mit denen Väth Genres verschmolz und experimentell seiner Zeit voraus war. Auch Ansätze, die denen des Rilke-Projektes ähnlich sind, vermag ich zu entdecken. Nach anfänglichen Bedenken habe ich "Einer Nacht Gewesenes" schätzen gelernt und empfehle dem Hörer, sich über "Borderlineprinzessin" ein Bild zu machen. Sehr gelungen, das hier...



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword