Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4647004
Besucher seit 09/2002


Runemagick - Invocation of Magick
Metalspheres Info-Box

Genre

Death / Doom Metal

Label

Aftermath Records

Rezensent

Volker

"Invocation of Magick" ist Studioalbum Nummer 9 der bereits seit einigen Jahren dem Doom hörigen Schweden und Nachfolger des bisher wohl besten Outputs "Envenom". Dieser pechschwarze Death / Doom Opus mit Funeral Doom Anleihen war ein Meilenstein in der wechselhaften Geschichte von Runemagick, ein konsequent auf den Punkt gebrachtes Werk für musikalische Extremisten. Darf man nun so vermessen sein, von "Invocation of Magick" Ähnliches oder gar noch Begeisternderes zu erwarten? Sollte man jedenfalls nicht, denn ein gar so hohes Faszinationspotential ist "Invocation of Magick" nicht zueigen, ohne dass man dabei von einer Enttäuschung sprechen müsste.

Woran es liegt? Schwer zu beschreiben, am Gefühl beim Hören des Albums, an seiner Atmosphäre, an seiner Wirkung. Die Songs sind ähnlich wie auf "Envenom" angelegt, manchmal minimalistisch karg und doch mit ausschweifenden Spielzeiten ausgestattet. Doch sie haben nicht diese Tiefe, nicht diese markerschütternde Effektivität und weniger von diesem beschwörenden hypnotischen Flair. Das zieht sich quer durch die Szenerie, sämtliche sieben Songs (+Intro) verfügen über ihre Reize, keiner jedoch über das ganz besonders Herausstechende. Einen Favoriten kann ich mit "The Devils (Imperium Magnum Infernalis)" dennoch ausmachen, eine stoische Rifforgie mit hohem Wiedererkennungsfaktor und einem wunderbar giftig growlenden Nicklas Rudolfsson. Dieser meldet sich wie schon zuletzt nur sehr spartanisch zu Wort und konzentriert sich lieber auf sein markantes Gitarrenspiel zum vielleicht langsamsten Groove der Welt, was im Gesamten zu einem Markenzeichen der Band geworden ist. Runemagick klingen unverändert einzigartig, keine andere Band kann eine ähnliche Interpretation der Fusion aus Death und Doom Metal vorweisen. Was auch an der okkulten Aura liegen mag, die sie umweht und in jedem einzelnen Stück förmlich zu spüren ist.

Runemagick sprechen ja nun zumindest mit den letzten 3-4 Alben nahezu ausschliesslich ein überschaubares Spektrum von Genrefans an, denen die Band gewiss schon ein Begriff ist. Wer doch den erfreulichen Mut zum Quereinstieg aufbringt, ist mit "Invocation of Magick" wohl gut bedient, da das Album zunächst zugänglicher als das monolithische "Envenom" klingt.
Trotzdem: "Nur" gut.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword