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Diamond Head - To the Devil his Due (DVD)
Metalspheres Info-Box

Genre

NWOBHM / Rock

Label

Secret Records Limited

Rezensent

Dennis

Diamond Heads "Lightning to the Nations" gehört nach wie vor zu den ganz großen Sternstunden in der Heavy Metal-Geschichte. Angetrieben von den göttlichen Riffs Brian Tatlers und veredelt durch die herausragenden Vocals Sean Harris' waren die Engländer im Jahr 1979 eine der ersten NWOBHM-Bands, welche sich mit jener Scheibe ihren Platz im Metal-Olymp sicherte. 27 Jahre später veröffentlichen Diamond Head ihre erste DVD, die den Mitschnitt eines Konzertes aus dem London Astoria vom 4. November 2005 zeigt und aus genanntem Grund letztlich auch ein kleines Stückchen Heavy Metal Geschichte beinhaltet. Daß diese Tatsache einzig auf die Songs aus jener Zeit zurückzuführen ist, ist dadurch begründet, daß neben Brian Tatler kein Bandmitglied aus der alten Zeit mehr dabei ist - als letztes verließ Sänger Harris vor gut drei Jahren die Band. Aufgrund "musikalischer Differenzen", wie es immer so schön heißt.

Statt dessen ist auf "To the Devil his Due" ein neuer Mann hinter dem Mikrophon zu sehen. Nick Tart heißt der junge Kerl und ist mit einer hörenswerten (Rock-)Stimme ausgestattet. Das paßt schon recht gut, während sich optisch doch eine ganz schöne Differenz zwischen den vom Leben gezeichneten Tatler und Wilcox und dem im Muscle-Shirt auf der Bühne herum hopsenden Tart auftut. Was auch immer ihr von dieser DVD hier erwartet: NWOBHM-Feeling* kommt keines auf. Das soll jetzt aber gar nicht abwertend gemeint sein, denn die Band funktioniert (auch dank des Neuen) eigentlich ganz gut, die Ansagen sind sympathisch und die Songs ebenfalls in Ordnung (die neuen) bis hervorragend (die alten). Die rasanten Kameraeinstellungen kaschieren zudem das zum Teil hölzerne Auftreten der Band, so daß hier bis auf den nicht gerade zeitgemäßen Sound ein schöner Live-Mitschnitt vorliegt. Einer Rock-Band wohlgemerkt, zu der Diamond Head sich im Laufe der Jahre gewandelt haben.

Komplettiert wird die DVD durch ein zusätzliches, ausführliches Interview, bei dem Brian Tatler und Karl Wilcox, aber auch der neue Sänger Nick Tart zu Wort kommen und über die verschiedenen Phasen der Bandgeschichte ebenso erzählen wie über den Besuch eines damals 17jährigen Bengels Namens Lars Ulrich, die gemeinsame Tour mit Megadeth oder den Einstieg Tarts in die Band. Hier hätte man mit einigen interessanteren Fragen zwar auch noch mehr rausholen können, dennoch ist "To the Devil his Due" aber eine runde Sache für alle Fans der Engländer geworden, deren Interesse über die Frühphase der Band hinaus geht.


Tracklist:

Am I evil? (Intro)
It's Electric
Give it to me
The Prince
Mine all Mine
Lightning to the Nations
Fallen Angel
To the Devil his Due
Alimony
I can't help myself
Sucking my Love
Streets of Gold
Helpless
Am I evil?
In the Heat of the Night


*vgl. z.B. die Tokio Blade-DVD "Live from London"



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
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From Pieces created
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Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
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Doomsword