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Halloween - Horror Fire
Metalspheres Info-Box

Genre

US Metal

Label

Motor City Metal Records

Rezensent

Dennis

Nach dem tollen Auftritt beim zweiten Keep it True Festival durfte man gespannt sein, was Halloween (US) auf Platte noch zustande bringen würden. Erschienen sind nun innerhalb von einem kurzen Zeitraum eine EP und diese CD hier, die sich "Horror Fire" nennt und ein sehr zwiespältiges Licht wirft. Beginnen wir - analog zum Album - mit der Schokoladenseite, die Halloween während der ersten 30 Minuten präsentieren. Und das ist US-Metal auf ALLERHÖCHSTEM NIVEAU! Ob "Wake Up Screaming", "Halloween Night" oder "The Crush", hier prallt eine wunderbar düstere Atmosphäre auf herrlich klischeebeladene Texte und feinste US-Riffs, die ein ums andere Mal an King Diamond bzw. Mercyful Fate erinnern und mit der vorzüglichen Gesangsleistung von Brian Thomas geradewegs auf den Metal-Olymp zusteuern. Noch geiler wird es dann allerdings mit dem Zwischenspiel "The End and the Beginning", das einfach nur herrlich ins Konzept von Halloween paßt und durch und durch Heavy Metal ist (MUSS MAN GEHÖRT HABEN!), gefolgt vom famosen "Nobody's Home", bei dem es kaum noch ein Halten gibt. Wirklich grandios!

Leider sinkt das Niveau dann aber beträchtlich, denn nicht nur hat sich mit dem anschließenden "Rage" ein auf modern getrimmter Rohrkrepierer eingeschleust, auch in der Folge klingen die Songs zum Teil wesentlich zeitgemäßer, so daß mit "12" gleich noch ein zweiter Song enthalten ist, den man getrost hätte weglassen können. Bei einer Gesamtspielzeit von gut 68 Minuten hätte dies nichtmal sonderlich weh getan. Zwischendurch gibt's zwar immer nochmal ein paar kleinere Lichtblicke zu hören, wie z.B. "13", das mir trotz seiner etwas moderneren Riffs wieder ziemlich gut gefällt, das Niveau der ersten 30 Minuten erreichen Halloween aber nicht mehr. Schon verwunderlich ein solcher Bruch, der nicht nur die Klasse der Musik betrifft, sondern auch deren Ausrichtung. Da könnte man fast vermuten, das Material sei ursprünglich für das modernere Soloprojekt von Sänger Thomas vorgesehen gewesen. Schade, aber da die erste Hälfte der CD wirklich genial ist, solltet ihr nichtsdestotrotz ein Auge auf "Horror Fire" werfen. Erhältlich ist die Scheibe für 15,50 Euro bei Hellion Records.



   
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