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Twisted into Form - Then comes Affliction to awaken the Dreamer
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive-Rock/Metal

Label

Sensory

Rezensent

Andreas

Zwar ist "Then comes Affliction to Awaken the Dreamer" die erste CD der Prog-Rocker / Metaller aus Norwegen, von Neulingen kann man trotzdem nicht sprechen. Die Band setzt sich aus den ehemaligen SPIRAL ARCHITECT-Recken Kaj Gornitzka, Gitarre, und Sänger (zu Demo Zeiten) Lief J. Knashaug, sowie dem EXTOL- Schlagzeuger David Husvik und Bassist Erik Aadland zusammen.

Trotz des Namedroppings kann man TWISTED INTO FORM nicht wirklich mit den oben genannten Bands vergleichen. Man agiert, vor allem im hinteren Teil des Albums, etwas entspannter und wirkt, trotz vieler Breaks und Soundspielereien, nicht ganz so kopflastig wie SPIRAL ARCHITECT auf ihrem Album "A spectic?s Universe".
Als kleinen Verweis würde ich eine Band wie CYNIC oder auch ältere FATES WARNING heranziehen. Zwar ist die Musik beileibe nicht so brutal wie die der Kult-Progger CYNIC, und vor allem der Gesang von Lief Knashaug ist betont normal gehalten, aber manches Arrangement erinnert an die Band. Einzige Ausnahme des sonst cleanen Gesangs ist der Track "Manumit". Komplexes Grundgerüst, breaklastig, verstellter Gesang wechselt sich mit Death Metal-Gesang ab! Ein genialer Song, der es schafft, in knapp vier Minuten alles zu sagen, was es im komplexen Prog-Kosmos dieser Scheibe zu sagen gibt. Überhaupt gefällt mir, dass
TWISTED INTO FORM nur selten die 4-Minuten-Grenze sprengen und keine zehnminütigen Mammut-Songs aufgenommen haben. Das würde nicht passen und die doch recht gewöhnungsbedürftige Musik noch schwerer zugänglich machen.

Freunde progressiver Musik, abseits von Bands wie DREAM THEATER oder QUEENSRYCHE, werden mit der Einlaufphase sicher kein Problem haben, bekommt man doch nach einigen Durchläufen eine gutklassige Scheibe serviert, bei der es immer wieder aufs Neue etwas zu entdecken gibt.

Neben dem bereits erwähnten "Manumit" sollten noch das direkt auf den Punkt kommende "Instinct Solitaire", das vor allem durch das geniale Zusammenspiel von Gitarre und Bass auffällt, und das kurze, jazzig angehauchte "Erased" genannt werden.

Spontan aufgenommen wurde das Album nicht, dauerte doch der Aufnahmeprozess von Anfang 2004 bis März 2006. Eine beachtliche Zeit für eine knappe Dreiviertelstunde, mag man meinen. Wie bei vielen progressiven Alben liegt der Teufel aber im Detail, und das tut er auch hier. Vertrackte Arrangements wechseln sich mit ruhigen Phasen ab, und allzu kompliziert klingt man bei aller Spielstärke auch nicht.
Erfrischend ist auch die normale Produktion, die nicht übertrieben und absolut bodenständig klingt. Gemixt wurde von Neil Kernon, der schon mit Bands wie NEVERMORE oder CANNIBAL CORPSE zusammengearbeitet hat.

Ein feines, kleines Album, das seine Zeit braucht, dann aber oft genossen werden kann!



   
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