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Castaway - Over the Drowning Water |
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Metalspheres Info-Box |
Genre |
Power Metal |
Jahr | 2006 | Spielzeit | 56:34 |
Rezensent |
Fabi |
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Angel Dust sind tot, es leben Castaway. Die Slowaken (!) füllen genau die Lücke, die die Ruhrpottler nach ihrem zweiten Split hinterlassen haben. Sogar die Stimme Mayo Petranins erinnert an Dirk Thurisch. Auch in Sachen Melodieführung lassen sich Parallelen erkennen. Allerdings sind Castaway Längen davon entfernt als bloßes Plagiat abgetan zu werden, sie haben eben nur eine ähnliche Herangehensweise Songs zu schreiben. Nummern wie "Sanity Embraces" sind großes, dramatisches Metalkino. Melancholische Melodiebögen verbinden sich mit leicht anklagendem Gesang und harten Riffs um plötzlich in einen harten Metalbrecher umzuschlagen. Es ist immer wieder erfrischend eine Band zu hören, die sich zwar traditionellen Sounds verschrieben hat, sich aber nicht in Stereotypen ergeht sondern etwas Spezielles erschafft. Sogar die Vermischung von modernen Riffs und orchestralen Elementen funktioniert prächtig. So kommen einem bei "Wish you could Save Me" dann auch Savatage in den Sinn. Sound und Aufmachung genügen professionellen Standards, und es müsste doch mit dem Teufel zu gehen, wenn hier kein Label zumindest einen Vertriebsdeal springen lässt. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass in letzter Zeit die independent Produkte ihre professionelle Konkurrenz immer öfter überflügeln.
In ihrer Heimat dürften Castaway keine Unbekannten mehr sein, denn immerhin konnten sie sich den Supportslot für die aktuelle Evergrey-Tournee sichern. Und die Schweden sollten sich ob ihres mäßigen letzten Albums ganz warm anziehen, dass sie hier nicht den Kürzeren ziehen. Die CD gibt's für nen 10er unter
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