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Lost At Last - In Darkness
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Rock

Jahr

2007

Spielzeit

39:01

Rezensent

Volker

Nun gut, an Selbstvertrauen mangelt es Lost At Last aus Bergen schon mal nicht. Man sieht sich selbst als eine der besten Bands des norwegischen Rock/Metal Undergrounds und zeigt sich auf dem Promofoto mächtig posierend in feinem Zwirn und mit Nietengürteln bewehrt.
Das passt zum sleazigen Einschlag der Musik und ist wohl Ausdruck davon, dass man dem Status einer zumindest international noch gänzlich unbekannten Band baldmöglichst zu entfliehen gedenkt. Lost At Last sind nämlich bereits seit Anfang der 90er unterwegs und haben bereits einige Eigenproduktionen hinter sich, von denen zumindest die 2005er EP "Heavy Metal 6-Pack" vereinzelte positive Resonanzen mit sich brachte. Einem Sixpack gleicht die Musik des Quartetts in der Tat, Flasche auf, Hirn aus und ab dafür. Lost at Last sind ein recht tight zockender Haufen, der in Sachen Songwriting ganz unzweifelhaft die Maxime Partytauglichkeit verfolgt. So geht alter Poser Rock einher mit skandinavischem Rotzrock der späten 90er und so manchem Riff, dessen schwermetallische Herkunft ganz bestimmt nicht verleugnet wird. Die Hellacopters und Turbonegro klingen zwar irgendwie cooler, doch Lost At Last geben die Hoffnung nicht auf. Schliesslich haben sie mit "100 Years", "Shit to Kill", "Darkness" oder "Evilside" (diese Kinderliedmelodie im heavy dröhnenden Power-Rocksong kommt schon gut) ja einige ordentlich abgehende Nummern in petto und verstehen es neben neuzeitlicherem Schweinerock auch mal die immer gut schmetternde AC/DC-Keule aus dem Nietengürtel zu ziehen ("Selfdestruckt"). Da die Norweger auf der Bühne bestimmt keine Lahmärsche sind, wird man in den kleinen Clubs des Landes sicherlich eine schweisstriefende Show geboten bekommen. Und dahin gehören sie ja auch, das ist Musik die man sich nicht im stillen Kämmerlein anhört.
So ist "In Darkness" eine gut hörbare Spaßplatte, mehr nicht. Und dass Lost At Last nicht zu den besten Bands des norwegischen Undergrounds gehören, wissen sie insgeheim ja auch selbst.



   
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