Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4681780
Besucher seit 09/2002


Barastir - Battlehymns Of Hate
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Pestilence Records

Rezensent

Sascha

Nostalgische Gefühle überkommen mich, wenn ich Barastirs Album in den Händen halte. Es erinnert mich doch irgendwie an die Zeit, als meine Liebe zum Metal entfachte und ich Kreators "Endless Pain" gekauft hatte. Das irgendwie schäbige Cover, gepaart mit der einfachen, zugegebenermaßen auch recht schäbigen Musik und dem kartoffeligen Sound ergaben einen Mix, der dem heranwachsenden Metaller einfach gefallen musste und Mami so einen richtig schönen Schrecken einjagte. Die gewaltverherrlichende Lyrik war doch richtig interessant und etwas härteres hatte man ja auch noch nicht gehört. Dass da keine weltentrückten Zombie-Wesen am Werk waren, sondern ein Haufen artiger, deutscher Jungs, das wollte man nicht so recht wahr haben und es hätte einen auch nicht wirklich interessiert. So ähnlich wird es sich wohl auch bei Barastir mit Workaholic Taaken an der Gitarre verhalten. "Raw and Misanthropic, Pure and Intolerant Satanic Black Metal [...] supporting all kinds of destroying christianity and its weak followers" (raw, pure etc. groß geschrieben, Christianity aber natürlich klein...) machen die Jungs und wer sich da noch nicht vor Lachen am Boden kringelt, der hat sich seine Jugend bewahrt oder steckt gerade mittendrin und ich beneide ihn um seine Naivität. Die Klischees bewahrheiten sich dann auch tatsächlich und man hört genau das, was man erwartet. Simplen, schlecht produzierten, leicht rockigen aber erstaunlich epischen und atmosphärischen Black Metal, der eigentlich gar nicht so brutal ist, wie man gedacht hätte, sondern sogar sehr entspannt anzuhören. Das Timing ist natürlich auch nicht immer hunderprozentig korrekt und es wird total unsensibel ausgefadet und so entsteht ein wunderbar rotziger und kauziger Sound, der zu gefallen weiß. "BARASTIR" und "Kampf den Religionen" sind z.B. sehr eingängig und wunderbar gelungen. Man hört Taakens Riffs schon an, dass er nicht erst seit gestern dabei ist, an den Arrangements ist eigentlich nichts auszusetzen. Hinter dem Ofen lockt man mit so einer Veröffentlichung natürlich keinen mehr hervor, zu viele haben genau diesen Stil schon vorher dargeboten und so braucht man schon etwas Geld im Überfluss, wenn man diese CD kaufen will. Oder man möchte nur das geniale Coverartwork, was ich mir auch eben mal schnell an die Wand pinnen werde.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword