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Mötley Crüe - Shout at the Devil
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Metal / Hard Rock

Jahr

1985

Rezensent

Mansur - The Metal Messiah

Waren das noch Zeiten, als eine relativ unbekannte Band mit ihrem zweiten Album richtig heftig in den USA, in die damalige von Metalheads oft verpöhnte Poser und Glam Rock Szene einschlug. Die Crüe war die Inkarnation des US Glam Rock der frühen 80er Jahre. Da sie notorischerweise auch noch vom Sunset Strip in L.A. kamen, waren sie wirklich prädestiniert für eine Musikkarriere in Sachen Sex, Drugs und Rock 'N' Roll. Hierzulande erstmal mit breiter Skepsis empfangen, entwickelte sich diese Scheibe trotzdem zur kleineren Sensation. Und dies völlig zu Recht, waren hier doch nur gute bis hervorragende Lieder drauf. Die Crüe hatte sich dem einfachen Metal und Hard Rock verschrieben und war in vielerlei weise von Bands wie Kiss oder Alice Cooper beinflußt, vermengte diese Einflüße aber geschickt noch mit der Inspiration von Saxon. Sicher keine Offenbarung in Sachen Originalität, aber das war ihnen und den Fans sets zweitrangig, wenn es sie überhaupt jemals interessiert hat.

"Shout at the Devil" fängt mit einem eher unheimlich gesprochenen Intro an, ehe das Titelstück geradlinig nach vorne loslegt, wobei anzumerken sei, daß dieser Song der schwächste ist, ist er doch zu sehr von seinem sich ständig wiederholenden Hauptriff geprägt. Trotzdem ist das Riff gut und der Song damit gelungen. Aber schon das nächste Stück besitzt ein klasse Riff, welches "Looks that Kill" brilliant antreibt. Dieser Song wurde noch vor der Twisted Sister Hymne "We're not Gonna Take It" zur einer der populärsten Metal Hymen in den USA. Und die Crüe steigerte sich immer mehr, da der dritte Song noch viel besser wird als der Rest; schier unglaublich packend und schneller kommt "Bastard" daher. Darauf gibt's mit "God bless the Children of the Beast" ein richtig besinnliches Instrumental, das man diesen Sleaze Rockern so wohl kaum zugetraut hätte. Mit "Red Hot" gibt die Crüe dann wieder Gas, wie gehabt stets mit großartigen packenden Riffs. Prog Fans würden sich spätestens hier wegen der Einfachheit der Lieder beschweren, aber bei solchen klasse Songs dürften sie in der absoluten Minderheit bleiben. Vor allem, da das Album noch einiges zu bieten hat, denn mit "Too young to fall in Love" trafen Mötely Crüe erneut den Nerv der Zeit, und auch mehr als 20 danach bleibt dieser Song ein hochkarätiger Crüe-Klassiker, vor allem wegen des alles vernichtenden Riffs. Auch das folgende "Knock 'Em Dead, Kid" besitzt genug erstklassige Rhythmen, um vollauf zu überzeugen. Und auch bei "Ten Seconds to Love" kommt kräftig Stimmung auf. Zu guter Letzt gibt's am Ende noch eine grandiose, gefühlvolle Halbballade namens "Danger", die das Album würdevoll abschließt. Übrigens past(e) Sanger Vince Neil, mit seiner hohen aber auch etwas rauhen Stimme brilliant zum Sound der Crüe.

Auf dem CD Re-Release sind vier Bonus Lieder, wovon drei Demo-Songs sind. Übrigens war auch das Debut "Too Fast For Love" gut, wenn auch noch nicht so brilliant wie die Crüe es auf diesem Album hier war.



   
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