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Rose Tattoo - Blood Brothers
Metalspheres Info-Box

Genre

Hard Rock

Label

Armageddon / Soulfood

Rezensent

Susanne

Die Australier Rose Tattoo stehen für Qualität, nicht Quantität. Dies erklärt auch, warum die Band ihr erst siebtes Album "Blood Brothers" in der mittlerweile dreißigjährigen Geschichte auf den Markt bringt. Hinter den fünf Bandmitgliedern um Sänger Gary Anderson liegen schwere Zeiten, galt es doch gleich zwei Schicksalsschläge zu verkraften und zu verarbeiten: erst der Tod von Ex-Bassist Ian Rilen, dann der von Gitarrist Pete Wells. Aber eine der wichtigsten Rock´n´Roll-Weisheiten ist wohl diese, dass gerade tragische Ereignisse Musiker zu Höchstleistungen animieren. "Blood Brothers" dürfte die äußerst treuen Fans der Musiker aus Down Under beglücken, liegt doch die letzte Veröffentlichung eines Studioalbums sage und schreibe bereits fünf Jahre zurück. Die Hard Rocker konzentrierten sich eher darauf, auf ausgedehnte Tourneen zu gehen.

Charakteristisch für Rose Tattoo sind zweifelsfrei die unverkennbare, markante Stimme von Gary "Angry" Anderson und der überdurchschnittlich häufige Einsatz der Slide-Gitarre. Selbstbewußt wird auf allen elf Tracks der Platte dem dreckigen, ursprünglichen Hard Rock der achtziger Jahre gefrönt. Ganz offensichtlich hat die Band überhaupt keine Lust, sich an Trends zu hängen und macht da weiter, wo sie aufgehört hat. Experimente? Stilwechsel? Weit gefehlt. Hier hält man sich einfach nicht an verschachtelten Melodiestrukturen und pathetischen Texten auf. "Man About Town" ist Rock´n´Roll pur, etwas blueslastig, aber dennoch absolut partytauglich. Dass Anderson aber nicht nur über die derben Seiten des Lebens singen kann, beweist er mit "1854", das vom "Eureka-Stockage-Aufstand" der Minenarbeiter in Ballarat von 1854 erzählt. Mit der Aufbereitung deartiger Themen manifestieren Rose Tattoo aber nur ihren Ruf als absolute Kultband. Auch ein Coversong ist mit "Black Eyed Bruiser" auf der Platte vertreten, der solide und professionell umgesetzt ist und das Original nicht scheuen muss.

"Blood Brothers" ist wie der Titel bereits andeutet, definitiv ein Leckerbissen für "echte" Männer, die sich ihres Testosteron-Überschußes nicht schämen, sich gerne mit ihren Freunden aus der Motorrad-Clique treffen, Bier zu ihrem Lebenselixier erklären und der ein oder anderen Schlägerei nicht abgeneigt sind. Wirklich weiterentwickelt haben sich Rose Tattoo mit dieser Scheibe nicht. Dies nimmt man aber den Jungs nicht übel.
Hier wird einfach das gemacht, was man am besten kann: ehrlicher und lebensbejahender Rock. Für Fans von AC/DC unbedingt ein Must-Have.



   
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