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Cirith Gorgor - Cirith Gorgor
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Ketzer Records

Rezensent

Sascha

Sein wir ehrlich, Cirith Gorgor ist eine dieser Bands, die mit der zweiten Black Metal-Welle im Fahrwasser von Marduk, Dark Funeral, Enthroned und Konsorten an die Oberfläche gespült wurden und es nie richtig geschafft haben, dem Underground zu entkommen. Warum ausgerechnet Marduk es geschafft haben, viele Hörer anzusprechen, mag am beworbenen Image liegen, oder daran, dass viele nur eine Band dieses Stils im Plattenschrank brauchen, ich weiß es nicht.

Beachtung haben Cirith Gorgor auf jeden Fall verdient, denn die Band schafft es, mit ihrem neuen Album so frisch und hungrig zu klingen, als wäre "Cirith Gorgor" ihr Debüt-Album. Tatsächlich gibt es die niederländische Band seit 10 Jahren und dieses Jubiläumsalbum kann sicher als Statement verstanden werden. Daher betitelte man wohl das Album auch mit dem eigenen Namen, wählte ein schwarz-weißes Old-School-Cover und besann sich auf die alten Tugenden der Norsecore-Schule. Allzuviel neues sollte man daher auch nicht erwarten. Allerdings macht das Hören des neuen Cirith Gorgor Werkes einfach Spaß.

Zum einen ist es einfach geil produziert; druckvoll, aber roh und ungeschliffen. Die Krieger an der Gitarre scheinen sich gegenseitig mit Riffs, Melodien und kleinen Details überbieten zu wollen. Wie gesagt, unverbraucht und frisch klingt das Album, man merkt Cirith Gorgor keine Ermüdungserscheinungen an. Wem auch Keep of Kalessin und Legion gefallen, der wird auch an diesem Album seine Freude haben, denn die Niederländer gehen technisch versiert zu Werke.

Auch atmosphärisch hat das Album einiges zu bieten, denn es ist teilweise sehr episch ausgefallen. Lange Stücke und einfallsreiche, interessante Texte beherrschen das Bild auf "Cirith Gorgor". Insbesondere "Der Untergang / Победа!!!" liest sich sehr spannend. Wo Licht ist, ist auch Schatten und das betrifft bei Cirith Gorgor eindeutig den Gesang. Die Vocals sind eintönig und bieten "nur" Standard-Gekeife. Hier hätte man sich mit den Gesangs-Pattern mehr Mühe geben können. Zum anderen bin ich immer schnell gelangweilt, wenn ein Song fast durchgängig im Blast-Speed durchgerattert wird, was leider auch bei einigen Titeln der Fall ist.

Das angesprochene "Der Untergang / Победа!!!" oder auch "Ritual" sind allerdings ganz starke Stücke, die zeigen, was in den Niederländern steckt. Falls ihr vorhattet, euch die neue Marduk zu besorgen, tut mir einen Gefallen; lasst sie im Regal und gebt Cirith Gorgor eine Chance.



   
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