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Toxic Bonkers - Progress
Metalspheres Info-Box

Genre

Grindcore

Label

Selfmadegod Records

Rezensent

Johannes

Punkiger Grindcore der walzenden Art. Wirkt old-schoolig, ist es aber eigentlich gar nicht. Was es ist, und da bin ich sicher, ist fett. Und mit extra Soundschnipseln unterlegt. Mal verstörende knarz- und rostige Türangel-Töne, mal auch ein Keyboardausklang oder andere Atmo-Klänge. Laut Bandinfo ist aber gar niemand dafür verantwortlich. Laut meiner Meinung ist das auch unnötig, weil das live sicher direkt im Gesicht explodiert und sowieso nichts mehr vom Schädel übriglässt – warum also Hintergrundgeräusche einbauen? Die Songs hätten das eigentlich gar nicht nötig.
Der old-school Effekt rührt von der teilweise doch etwas penetranten Anlehnung an Napalm Death in der Mittelphase (z.B. „Diabtribes“ 1995) her und erklärt vielleicht auch die Liebe zu den sphärischen Sampleklängen, die demnach der Liebe zu Napalm Death geschuldet ist. Die Spielzeit liegt mit 35:11 doch deutlich unter dem Schnitt von Napalm Death, deren durchschnittliche Albumlänge 47:18 beträgt (Ja, das habe ich eben selbstständig ausgerechnet).
Da Napalm Death ihrerseits heutzutage in anderen Gefilden wildern und sich um den damals unter Schmerzen (und Heulen und Zähneklappern auf Seiten der Fans) gebärten Stil weniger als stiefmütterlich kümmern, darf und soll das Stilkind natürlich unter fremde Obhut kommen. Der Adoptivbalg ist aber nicht verlottert und verkommen, sondern gedeiht prächtig und gesund unter den Fittichen der fünf Polen. Diese sind in ihren 13 Jahren Bandgeschichte oft genug von dem wechselvollen Seegang der Schicksalswellen bespritzt, benässt und vereinzelt hinfort gerissen worden, dass sie aus dem reichen Fundus der eigenen Erfahrung schöpfend, mit Geschick, Bedacht und Herz die Erziehung meistern.
Es ist also ein Prachtkind geworden, das zwar nicht die neusten Umgangsformen beherrscht, aber bodenständig verwurzelt ein strammes, ehrliches und gottlob gesundes Kindlein ist. Wer besagte Napalm Death - „Diatribes“ zu seinen Lieblingsplatten zählt, der wird also auch sicher „Progress“ von den Toxic Bonkers lieben.



   
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